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Das automatisierte Gemüsebeet

Die globalen Veränderungen unserer Gesellschaft, das Bevölkerungswachstum und ihre Ernährungsgewohnheiten, stellen die Agrarwirtschaft vor immer neue Herausforderungen. Gleichzeitig führen trockende Böden und steigende Temperaturen auch in Deutschland zu immer schwerer zu kalkulierenden Anzuchtsbedingungen. Im letzten Jahrzehnt ist den Verbrauchern zunehmend die Kontrolle über die Herstellung ihrer Lebensmittel entglitten.

Das „automatisierte Gemüsebeet“ stellt eine Lösung da, die verlorene Kontrolle zurückzuerlangen. Unter der Leitung von Professor Dr. Burkhard Wrenger aus dem Fachbereich Umweltingenieurwesen und Angewandte Informatik demonstriert das Projektteam einen Landwirtschaftsroboter der Firma FarmBot.

Im kleinen Maßstab werden mithilfe des FarmBot viele Aspekte der Lebensmittelzucht automatisiert und kontrolliert. Mithilfe der OpenSource Software können Bepflanzungen am Reißbrett geplant werden. Der Pflanzroboter übernimmt nicht nur die Aussaat, sondern auch die Bewässerung, Düngung und die Kontrolle des Wachstums und der Schädlings- und Krankheitserkennung. Private Landwirtschaft wird so autonomer und auch ressourcen- und platzsparender. Die komplexen Möglichkeiten der automatisierten Bepflanzung erforscht das Team um Professor Wrenger und wird die Ergebnisse, sowie die Planzroboter in Aktion auf der Landesgartenschau präsentieren.

Das automatisierte Gemüsebeet hat eine Größe von 3 x 6 m². Es wurd in der Hochschule getestet und im März auf dem Gelände der Landesgartenschau installiert. Die Präsentation beinhaltet ebenfalls Informationen zur Hochschule und dem Studiengang Precision Farming.

Nähere Informationen zum FarbBot erhalten Sie hier: https://farm.bot