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Notfall und Hilfe

Im Notfall sind alle gefordert. In einer außergewöhnlichen Situation gilt es, rasch zu handeln und gleichzeitig Ruhe zu bewahren.
In akuten Notfällen erhalten Sie schnelle Hilfe über die Notrufnummern:

Bedeutung und Ziele

Nicht jeder Unfall-/ Notfall oder jede Krise lässt sich verhindern. Ein absoluter Schutz vor allen erdenklichen Sicherheitsrisiken ist nicht möglich. Durch geeignete Sicherheitsvorkehrungen und sachgerechtes Verhalten können wir Gefahrensituationen wirksam begegnet.

Bei Krisen handelt es sich um verschärfte Notfälle (zum Beispiel Großbrand, Amoksituation), die das Leben oder die Gesundheit von Personen, die Umwelt oder die Existenz der TH OWL gefährden oder schädigen und die mit der normalen Aufbau- und Ablauforganisation nicht mehr zu bewältigen sind.

Ziele

  • Leben und Gesundheit von Personen schützen
  • Funktionsfähigkeit des Hochschulbetriebs zu gewährleisten
  • Sachschäden vermeiden
  • Gefahren für die Umwelt verhindern

Organisation

Hier finden Sie das umfassende Handbuch zum Notfall- und Krisenmanagement der TH OWL (nur aus dem Hochschulnetzwerk abrufbar).

Verhaltensregeln
Verhalten im Amokfall

Notruf absetzten!

Polizei: (0-)110 | Rettung/Feuerwehr: (0-)112 | Intern: 2122

Telefonische Information:

►  Wo – Was – Wie/ Womit – Wer meldet? – Warten auf Rückfragen!

►  Machen Sie Angaben zum/zur Täter/ Täterin: Anzahl – Aussehen – Bewaffnung (Feuerwaffen, Messer...)

 Eigensicherung zuerst!

  • Ruhig bleiben
  • Keinen Kontakt zum/zur Täter/Täterin suchen- Lebensgefahr!
  • Täter auf keinen Fall versuchen zu entwaffnen
  • Ziehen Sie sich in sichere und abschließbare Bereiche zurück
  • Verbarrikadieren Sie die Türen (z.B. mit Tischen oder Möbeln)
  • Halten Sie sich nicht hinter Türen/ vor Fenstern auf
  • Legen Sie sich auf den Boden und verhalten Sie sich leise
  • Verlassen Sie Räume nur auf Weisung der Polizei
  • Machen Sie auf sich aufmerksam, z.B. durch einen Fensteraushang: „Amok“. XX Personen in Raum YY (Raumnummer neben der Tür stehend), Mobilnummer ZZ

Andere retten!

►  Nehmen Sie andere Betroffene mit und leiten Sie sie in sichere Bereiche (Eigensicherung beachten und andere nur retten, wenn ohne Eigengefährdung möglich).

Weisungen folgen!

  • Warten auf weitere Anweisungen
  • Verlassen Sie die Räume nur auf Weisung der Polizei
  • Polizei hebt den Alarm auf
Verhalten bei Bombendrohung

Allgemeine Verhaltensregeln:

  • Zuhören, nicht unterbrechen
  • Machen Sie Kollegen auf sich aufmerksam, stellen Sie das Telefon auf laut
  • Notizen machen: Genauen Text der Drohung, Dauer des Anrufes, Hintergrundgeräusche, Geschlecht des/ des Täters/ Täterin, verwendete Sprache (Dialekt/Akzent)

Notruf absetzten!

Intern: 2122

►  Weiteres Vorgehen mit der Gefahrenmeldestelle abklären

Polizei: (0-)110

►  Ggf. Notruf bei der Polizei absetzen

Telefonische Information an Polizei:

  • Wo ist die Bombendrohung? Wer hat die Bombendrohung gemacht? Wie sieht die Bombe aus? Wie viele Verletzte? Wer meldet? Warten auf Rückfragen
  • Machen Sie Angaben zum Täter

Nach Absetzten des Notrufs

►  Gebäude räumen: Lösen Sie den Feuer-/ Hausalarm aus!

Weisungen folgen!

  • Warten auf weitere Weisungen
  • Polizei hebt den Alarm auf
Verhalten im Brandfall

Notruf absetzen!

Rettung/Feuerwehr: (0-)112 | Intern: 2122

Telefonische Information:

►   Wer meldet, Was ist passiert, Wie viele sind betroffen/ verletzt, Wo ist der Brand? Warten auf Rückfragen!

Bei Kenntnisnahme des automatischen Alarms über Brandmeldeanlage 
Gebäude Lemgo 01, 02, 03, 05, 06, 09, 10, 11, 12, 14, 16, 17
Gebäude Detmold: 02, 05, 07, 08 
Höxter: alle Gebäude automatische Benachrichtigung der Feuerwehr, kein zusätzlicher Notruf notwendig

►   Automatische Benachrichtigung der Feuerwehr. Kein Notruf notwendig

Bei Kenntnisnahme des automatischen Alarms über Hausmeldeanlage Gebäude Lemgo 04, C55:

oder

bei manueller Kenntnisnahme eines Brandes im Gebäude 18:

►   Immer Notruf absetzen!

Eigensicherung zuerst!

  • Ruhig bleiben
  • Türen/ Fenster schließen
  • Gekennzeichneten Rettungswegen folgen
  • Aufzug nicht benutzen
  • Sammelstelle aufsuchen
  • Löschversuch unternehmen

Andere retten!

►   Nehmen Sie gefährdete Personen mit und leiten Sie sie in einen sicheren Bereich

Weisungen folgen!

  • Warten auf weitere Weisungen
  • Feuerwehr hebt den Alarm
Verhalten bei Gefahrstoffaustritt

Notruf absetzten!

Polizei: (0-)110 | Rettung/Feuerwehr: (0-)112 | Intern: 2122

Telefonische Information:

►   Wer meldet, Was ist passiert, Wie viele sind betroffen/ verletzt, Wo ist der Vorfall? Warten auf Rückfragen!

Bei Kenntnisnahme von Gefahrstoffaustritt:

  • Laborleitung informieren. Immer Notruf absetzen!
  • Bei Mindermengen internen Notruf absetzten
  • Bei signifikanten Mengen Feuerwehr alarmieren

Eigensicherung zuerst!

  • Ruhig bleiben
  • Türen/ Fenster schließen
  • Gekennzeichneten Rettungswegen folgen
  • Sicheren Bereich aufsuchen
  • Bei Austritt von Mindermengen Ausbreitung minimieren

Andere retten!

►  Nehmen Sie gefährdete Personen mit und leiten Sie sie in sichere Bereiche

Weisungen folgen!

  • Warten auf weitere Anweisungen
  • Feuerwehr hebt den Alarm auf
Verhalten bei Massenunfall

Notruf absetzten!

Polizei: (0-)110 | Rettung/Feuerwehr: (0-)112 | Intern: 2122

Telefonische Information:

►  Wer meldet, Was ist passiert, Wie viele sind betroffen/ verletzt, Wo ist der Unfall? Warten auf Rückfragen!

Bei Kenntnisnahme von Unfallereignis:

  • Notruf absetzen!
  • Ersthelfer informieren. Siehe Alarmplan

Eigensicherung zuerst!

►   Ruhig bleiben

Andere retten!

  • Erste Hilfe leisten
  • Absichern des Unfallortes
  • Verletzte Personen versuchen in sicheren Bereich zu bringen
  • Rettungsdienst einweisen

Weisungen folgen!

  • Warten auf weitere Anweisungen
  • Rettungsdienst hebt den Alarm auf

Auffälligkeiten melden

Bitte zögern Sie nicht Auffälligkeiten zu melden, auch wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Ihre Beobachtung relevant ist. Bleiben Sie nicht allein mit Ihren Problemen und kommunizieren Sie mit uns. Vorfälle, auch Bedrohungen über Telefon, E-Mail oder soziale Medien melden Sie bitte an unser Bedrohungsmanagement-Team

bedrohungsmanagement(at)th-owl.de

Sollten Sie sich in Gebäuden oder auf dem Gelände der TH OWL aufgrund örtlicher bzw. technischer Beeinträchtigungen unsicher fühlen, teilen Sie Ihre Wahrnehmung bitte dem Gebäudemanagement der TH OWL mit.

Ursachen für derartige Beeinträchtigungen können unter anderem sein:

  • Defekte Lampen
  • Fehlende Beleuchtung
  • Zu hohe Büsche
  • Schwer einsehbare Wege

Nutzen Sie für Ihre Meldung bitte das Formular für Störungsmeldungen und senden Sie dieses ausgefüllt per E-Mail an:

gm-stoerung(at)th-owl.de

Keine Toleranz

Bedrohungen

Arten von Bedrohungen

  • Schriftliche Bedrohung (per E-mail, Brief usw.)
  • Telefonische, mündliche Bedrohung
  • Extremer Ausdruck von Gewaltphantasie
  • Stalking
  • Mobbing

Was ist zu tun?

Bitte zögern Sie nicht Auffälligkeiten zu melden, auch wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Ihre Beobachtung relevant ist. Bleiben Sie nicht allein mit Ihren Problemen und kommunizieren Sie mit uns. Vorfälle, auch Bedrohungen über Telefon, E-Mail oder soziale Medien melden Sie bitte an unser Bedrohungsmanagement-Team

Innerhalb von 24H (wochentags) werden Sie von uns kontaktiert und wir versuchen Ihnen bereits dann erste Hilfestellungen zu geben.

WICHTIG: sollte die Bedrohung akut physisch und / oder akut eskalieren, dann betätigen Sie bitte den Notruf: 110. 

Denn das Bedrohungsmanagement ist keine Task-Force!

Für die gesamte Hochschule und alle Hochschulmitglieder

Bedrohungsmanagement-Team

Aufgaben

  • Entgegennahme der gemeldeten Fälle
  • Kontaktaufnahme mit betroffenen Personen
  • Fallberatung – Teile des Teams treten zusammen
  • Informationen sammeln und zusammentragen
  • Beratung und Bewertung ggf. unter Hinzuziehung interner und/oder externer Netzwerke
  • Gemeinsame Entscheidung über weitere Vorgehensweise
  • Information an betroffene Person
  • Information an interne Entscheidungsträger (Dienststellenleitung, Justiziariat, Personalabteilung…)

Kontakt

E-Mail: bedrohungsmanagement(at)th-owl.de

Alle Information werden vertraulich behandelt!

Begleitung auf dem Weg zum Parkplatz

Ein Angebot am Innovation Campus in Lemgo

Wenn Sie sich in den Abendstunden unsicher fühlen, können Sie ab 19:00 Uhr den Sicherheitsdienst anrufen. Dieser begleitet Sie bei Bedarf innerhalb des Innovation Campus Lemgo auf dem Weg zum Parkplatz/Parkhaus oder zur Haltestelle.

Kontakt zum Sicherheitsdienst:

Telefon: +49 5261 702 2619
Lemgo, Gebäude 01, Raum 1.101 (Zentrale)

Kontakt

Gefahrenmeldestelle 

Telefon: +49 05261 702 2122

Fachkraft für Arbeitssicherheit und Brandschutzbeauftragter

Michael Lang
Telefon: +49 5261 702 5185
E-Mail: michael.lang(at)th-owl.de
             arbeitssicherheit(at)th-owl.de