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Gemeinwohl-Campus Höxter

Warum Gemeinwohl? Hintergründe zur Campus-Neuausrichtung

Im Rahmen der strategischen Hochschulentwicklung möchte die TH OWL den Standort Höxter neu ausrichten. Gemeinwohl dient dabei als Leitidee, um die Transformation in Richtung Nachhaltigkeit innovativ und mit einer breiten gesellschaftlichen Beteiligung umzusetzen.

Ein Campus, der sich bewusst als öffentlicher, inklusiver und auf Gemeinwohlziele ausgerichteter Ort versteht, eröffnet niedrigschwellige Zugänge für Zivilgesellschaft, Kommunen und Wirtschaft und verstärkt so die gesellschaftlichen Wirkung unserer Hochschule. Der Gemeinwohl-Campus wird so zum Erprobungsraum für zukunftsfähige Konzepte.

Auf Bundesebene wurde ein solcher Ansatz bereits 2023 mit der „Nationalen Strategie für Soziale Innovationen und Gemeinwohlorientierte Unternehmen“ (SIGU) politisch verankert. Die Umsetzung dieser neuen Strategie ist auch für das Land NRW und insbesondere für den Kreis Höxter relevant, der sich als „Gemeinwohl-Region“ positionieren möchte. So wurde es 2024 in der Kreisentwicklungsstrategie festgeschrieben.

Ziel: Aufbau des Gemeinwohl-Campus Höxter (GCH)

  • Mit dem Gemeinwohl-Campus soll in Höxter ein international bedeutsames Kompetenzzentrum aufgebaut werden, um die Vernetzung, Forschung und Bildung zur SIGU-Strategie geht.
  • Dabei sollen regionale, landesspezifische und nationale Perspektiven zur Förderung des Gemeinwohls systematisch integriert werden.
  • Auch sollen neue Angebote für ein lebenslanges und transdisziplinäres Lernen zu gemeinwohlorientierten Themen entlang der gesamten Bildungskette entwickelt und umgesetzt werden.
  • Nukleus der Standortentwicklung soll das neue „Gemeinwohl-Institut (GI) sein, in dem Schnittstellen zwischen Politik, Wissenschaft, Zivilgesellschaft, öffentlicher Hand und Wirtschaft für das Gemeinwohl institutionalisiert werden.

Stakeholder-Map: Beteiligte und Themen

Lernen, kooperieren und Transferpotenziale heben

Durch neue transdisziplinäre Lehrangebote und „Forschendes Lernen“ sollen Studierende der TH OWL und Partner-Hochschulen in gemeinwohlorientierte Fragestellungen der Region eingebunden werden.

Im Dialog gemeinsam entwickeln und umsetzen

Der Erfolg des Gemeinwohl-Campus hängt wesentlich von einer breiten Beteiligung relevanter Akteur:innen ab. Diese sind aufgerufen, ihre Ideen zum Gemeinwohl mit der TH OWL zu teilen.

Dazu laufen aktuell Gespräche mit möglichen strategischen Projektpartner:innen.

Für die Finanzierung des Vorhabens soll mit diesen Partner:innen eine Fördermittelstrategie für die gezielte Akquise von Drittmitteln aus EU, Bund, Land, Stiftungen, von sonstigen Institutionen sowie aus der Wirtschaft entwickelt werden.

Kontakt

Projekt-Leitung für den Aufbau des Gemeinwohl-Campus

Dr. Christoph Harrach
E-Mail: christoph.harrach(at)th-owl.de