Gemeinwohl-Campus Höxter
Warum Gemeinwohl? Hintergründe zur Campus-Neuausrichtung

Im Rahmen der strategischen Hochschulentwicklung möchte die TH OWL den Standort Höxter neu ausrichten. Gemeinwohl dient dabei als Leitidee, um die Transformation in Richtung Nachhaltigkeit innovativ und mit einer breiten gesellschaftlichen Beteiligung umzusetzen.
Was bedeutet das? Der Campus soll ein Ort für alle Menschen sein und hat das „Gemeinwohl“ als wichtiges gesellschaftliches Ziel im Blick: Alles was auf dem Campus geschieht, soll möglichst positive Wirkungen auf die Menschen, Umwelt und Wirtschaft haben. Gemeinwohl steht also für das gute Leben für alle.
Auf Bundesebene bieten die „Nationale Strategie für Soziale Innovationen und Gemeinwohlorientierte Unternehmen“ sowie das Positionspapier „Wissenschaft in Deutschland – Perspektiven bis 2040“ des Wissenschaftsrats ideale Bezugspunkte für diesen Ansatz. Die Idee des Gemeinwohls ist auch für das Land NRW und insbesondere für den Kreis Höxter relevant, der sich als „Gemeinwohl-Region“ entwickeln möchte: So wurde es 2024 im Kreisentwicklungskonzept festgeschrieben.
Ziel: Aufbau des Gemeinwohl-Campus Höxter (GCH)
- Mit dem Gemeinwohl-Campus soll in Höxter ein international bedeutsames Kompetenzzentrum aufgebaut werden, um die Vernetzung, Forschung und Bildung zur SIGU-Strategie geht.
- Dabei sollen regionale, landesspezifische und nationale Perspektiven zur Förderung des Gemeinwohls systematisch integriert werden.
- Auch sollen neue Angebote für ein lebenslanges und transdisziplinäres Lernen zu gemeinwohlorientierten Themen entlang der gesamten Bildungskette entwickelt und umgesetzt werden.
- Nukleus der Standortentwicklung soll das neue „Gemeinwohl-Institut (GI) sein, in dem Schnittstellen zwischen Politik, Wissenschaft, Zivilgesellschaft, öffentlicher Hand und Wirtschaft für das Gemeinwohl institutionalisiert werden.
Stakeholder-Map: Beteiligte und Themen
Am Campus soll zukünftig stärker daran gearbeitet werden, gesellschaftliche Veränderungen anzustoßen und diese besser zu verstehen. All das soll zusammen mit vielen verschiedenen Gruppen passieren: mit Bürger:innen, Kommunen und Wirtschaftspartner:innen.

Lernen, kooperieren und Transferpotenziale heben
Durch neue transdisziplinäre Lehrangebote und „Forschendes Lernen“ sollen Studierende der TH OWL und Partner-Hochschulen in gemeinwohlorientierte Fragestellungen der Region eingebunden werden.
Im Dialog gemeinsam entwickeln und umsetzen
Der Erfolg des Gemeinwohl-Campus hängt wesentlich von einer breiten Beteiligung relevanter Akteur:innen ab. Dazu laufen aktuell Gespräche mit möglichen strategischen Projektpartner:innen.
- So hat bereits die Universität Paderborn die Unterstützung für den ,,Gemeinwohl-Campus" offiziell bekundet. Sie bewertet das Konzept als innovativ und zukunftsweisend und sieht darin einen relevanten Beitrag zur Umsetzung des Masterplans ,,Green OWL".
- Auch der national anerkannte Transformationsforscher Prof. Dr. Uwe Schneidewind möchte die Gründung des Gemeinwohl-Instituts unterstützten und dabei aktiv mitwirken.
Für die Finanzierung des Vorhabens soll mit diesen Partner:innen eine Fördermittelstrategie für die gezielte Akquise von Drittmitteln aus EU, Bund, Land, Stiftungen, von sonstigen Institutionen sowie aus der Wirtschaft entwickelt werden.
Haben Sie eine Idee, wie Sie die Entwicklung des Gemeinwohl-Campus fördern können?
Dann nutzen Sie diese Vorlage und senden Sie diese an die folgende Kontaktdaten.
Kontakt
Projekt-Leitung für den Aufbau des Gemeinwohl-Campus
Dr. Christoph Harrach
E-Mail: christoph.harrach(at)th-owl.de