Der Medizin- und Gesundheitstechnologie Student Qutaiba Al Mousa durfte sich in diesem Jahr über eine ganz besondere Auszeichnung freuen: ihm wurde der DAAD-Preis 2020 virtuell übergeben. Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) stellt den Universitäten jedes Jahr Mittel für den Preis für hervorragende Leistungen ausländischer Studierender bereit, welche mit einem Preisgeld von 1000€ belohnt werden.
Qutaiba Al Mousa engagiert sich nicht nur für internationale Studierende und berät sie bei ihrem Studienstart an der TH OWL, sondern ist neben dem Studium und seiner Arbeit als Studentische Hilfskraft auch noch für den Katastrophenschutz und beim Arbeiter-Samariter-Bund ehrenamtlich tätig. „Durch meine Arbeit im International Office unterstütze ich die Studierenden hier, damit sie sich wohl fühlen. Ich unterstütze sie zum Beispiel bei den Sprachkursen und bei der ersten Beratung, wenn sie sich an der TH OWL bewerben“, gibt Al Mousa einen Einblick in seine Arbeit und freut sich über seine Auszeichnung.
Neben Al Mousa wurden auch die beiden Fachbereichsprofessoren Carsten Röcker und Stefan Heiss ausgezeichnet. Professor Carsten Röcker erhielt virtuell den Forschungspreis 2020. Ihm ist es wichtig, die Nutzer beim Design und der Entwicklung von technischen Systemen in den Mittelpunkt zu stellen, denn sein Thema ist die Interaktion von Mensch und Maschine. Seine Forschung leistet einen herausragenden Beitrag zur Entwicklung der TH OWL und ihrer Positionierung in der Hightech-Region OWL. „Mir persönlich war es immer extrem wichtig mit meiner Arbeit etwas bewegen zu können. Und um etwas zu bewegen, braucht man auch mehr als nur eine Person. Angewandte Forschung funktioniert nur, wenn man motivierte Kollegen und Kolleginnen hat und gemeinsam mit Unternehmen an Fragestellungen arbeitet. Daher freue ich mich sehr über diesen Preis und bedanke mich bei allen, die diesen Erfolg möglich gemacht haben“, freut sich Röcker.
Der Lehrpreis 2020 ging an Professor Heiss. Dieser Preis ist ein Sonderpreis für Digitale Lehre und Professor Heiss hat es geschafft, durch den kreativen und klugen Einsatz unterschiedlicher digitaler Instrumente seinen Studierenden das Fach Mathematik näher zu bringen. Die Studierenden konnten unter anderem in virtuellen Kleingruppen und Tests ihr Wissen vertiefen und überprüfen.
Aus diesem Grund gaben ihm die Studierenden Bestnoten für seine virtuellen Lehrveranstaltungen. „Zu Beginn des letzten Semesters war es mir ein besonderes Anliegen den Studierenden in diesen ungewöhnlichen Zeiten so viel Normalität wie möglich zu bieten. Dass die Studierenden meine Angebote so geschätzt haben, freut mich natürlich außerordentlich“, sagt Heiss.
