Zum Inhalt springen

Innovative Lernorte für die Lebensmittelbildung: Future Food Factory und Technika begeistern Lehrkräfte aus ganz Deutschland

Wie gestaltet sich die Lehre in der Lebensmitteltechnologie an der Hochschule und welche Forschungsschwerpunkte sind entscheidend, um die Ernährungssicherheit langfristig zu gewährleisten? Antworten auf diese Fragen und weitere Impulse erhielten 40 Berufsschullehrer:innen des Bäcker- und Konditorhandwerk aus ganz Deutschland bei ihrem Besuch der Future Food Factory OWL am 25. Februar 2026 auf dem Innovation Campus Lemgo der technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe (TH OWL).

Der Besuch fand im Rahmen der 39. Detmolder Studientage für Lehrkräfte an berufsbildenden Schulen statt. Zum Auftakt informierte ein Vortrag über die TH OWL, das Institute for Life Science Technologies (ILT.NRW), die Future Food Factory sowie die Studienangebote im Fachbereich Landwirtschaft, Lebensmittel und Gesundheit. Im Zentrum des Programms standen anschließend Führungen durch die Future Food Factory sowie durch die großen Technika der Lebensmitteltechnologie. Dort erhielten sie praxisnahe Einblicke in die Lehre und Forschung der Lebensmitteltechnologie.

In der Future Food Factory präsentierte Laura Meissner aktuelle Technologien und Forschungsschwerpunkte – von pflanzenbasierten Milch- und Fleischalternativen bis hin zu Echtzeit-Qualitätskontrolle mithilfe innovativer Sensortechnik. Mario Luttman knüpfte an seinen Vortrag vom Vortag zur objektiven Bewertung von Weizenbrötchen an und demonstrierte die praktische Umsetzung anhand der Fotobox für 3D-Aufnahmen von Backwaren.

Weitere Einblicke erhielten die Lehrkräfte bei Rundgängen durch die industrienahen Technika der Getränketechnologie durch Moritz Zebisch und Johanna Neele von Rabenau, der Back- und Süßwarentechnologie durch Prof. Dr. Ute Hermenau und Heinrich Schröder und der Technologie der proteinbasierten Lebensmittel durch Prof. Dr. Susanne Struck. Vorgestellt wurden aktuelle Forschungsprojekte ebenso wie die vielfältigen Möglichkeiten einer praxisorientierten Ausbildung. Besonders beeindruckten die moderne und hochwertige technische Ausstattung, die realitätsnahen Prozessketten und der hohe Gebäudestandard.

Der Besuch verdeutlichte einmal mehr die Bedeutung einer engen Verzahnung von Bildung, Forschung und Praxis. Die Future Food Factory versteht sich als Plattform für Wissenstransfer und Kooperation – mit dem Ziel, die Lebensmittelproduktion nachhaltiger, effizienter und zukunftsfähiger zu gestalten. In den Gesprächen mit den Lehrkräften wurde deutlich, wie wichtig praxisnaher Unterricht an Hochschulen und Berufsschulen für die Ausbildung der Fachkräfte von morgen ist.

Mehr Infos zu den Detmolder Studientagen finden Sie auf LinkedIn.