Bestehende Prozesse der Homogenisier- und Emulgiertechnologie optimieren und neue innovative Technologien, die auch aktuell in der Hochschule OWL erforscht werden, erproben und implementieren – dies steht im Kern des Netzwerkprojektes „Nachhaltige Prozesse in der Lebensmittelindustrie“. Die Food Processing Initiative e.V., Bielefeld ist der Netzwerkkoordinator und wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert. Das Institut für Lebensmitteltechnologie.NRW (ILT.NRW) der Hochschule fungiert in diesem Projekt als wissenschaftlicher Partner. Am 10. Mai gab es ein offizielles Kick-off-Meeting.
Sieben Netzwerkpartner aus der Wirtschaft wollen mit dem Institut für ILT.NRW der Hochschule OWL und der Food-Processing Initiative e.V. die Prozesse der industriellen Lebensmittelemulsionsherstellung nachhaltiger gestalten und zugleich Sicherheit und Geschmack der Lebensmittel in hoher Qualität halten. „Zur Herstellung stabiler Lebensmittelemulsionen stehen neue Verfahren parat, die in ökonomischer und ökologischer Hinsicht bei gleicher Produktqualität Vorteile versprechen“, so Professor Dr. Ulrich Müller, Experte für Verfahrenstechnik und einer der beiden Sprecher des ILT.NRW der Hochschule OWL. „Nicht nur im ILT.NRW, sondern im gesamten Fachbereich Life Science Technologies besteht ein umfangreiches Expertenwissen zur Herstellung von Emulsionsprodukten von Getränkeemulsionen bis hin zu kosmetischen Cremes.“
In der ersten Projektphase werden die Partner Prozesse und Innovationen analysieren und Handlungspläne erstellen. Der Austausch im Netzwerk und dessen mögliche Erweiterung stehen in dieser Phase besonders im Vordergrund. Auch ist im November 2012 eine Tagung zum Thema Emulgier- und Homogenisiertechnologie in der Lebensmittelindustrie geplant.
Das Projekt „Nachhaltige Prozesse in der Lebensmittelindustrie“ wird im Rahmen des Zentralen Innovationsprogrammes Mittelstand (ZIM) sowie des Vorläuferprogramms Netzwerkmanagement-Ost (NEMO) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie vorerst für ein Jahr gefördert. Es sollen sich mit einzelnen Netzwerkpartnern bilaterale Vorhaben anschließen, die dann vom Programm ZIM-KOOP gefördert werden können.
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