Tagung Stabile Emulsionen - Tagung des Instituts für LebensmitteltechnologieNRW in Lemgo am 22.11.2012

Das Institut für LebensmitteltechnologieNRW (ILT.NRW) an der HS OWL nimmt weiter Fahrt auf. Nach der großen LAFF-Tagung zur Fleisch- und Feinkosttechnologie fand nun allein im November mit der 1. ILT-Tagung "Homogenisier- und Emulgiertechnologie für die Lebensmittelindustrie" bereits eine zweite Tagungsveranstaltung des ILT.NRW an der HS OWL statt. Das Emulgieren und Homogenisieren sind in der Lebensmittelindustrie unerlässliche Verfahren zur Herstellung stabiler Emulsionen, z. B. bei der Herstellung von Konsummilch, Speiseeis, Margarine, Majonaise u.v.m. Dabei gibt es neue, nachhaltige also energie- und materialschonende Verfahren, die angesichts steigender Kosten immer bedeutsamer werden.

Das Institut für LebensmitteltechnologieNRW (ILT.NRW) an der HS OWL nimmt weiter Fahrt auf. Nach der großen LAFF-Tagung zur Fleisch- und Feinkosttechnologie fand nun allein im November mit der 1. ILT-Tagung "Homogenisier- und Emulgiertechnologie für die Lebensmittelindustrie" bereits eine zweite Tagungsveranstaltung des ILT.NRW an der HS OWL statt.

Das Emulgieren und Homogenisieren sind in der Lebensmittelindustrie unerlässliche Verfahren zur Herstellung stabiler Emulsionen, z. B. bei der Herstellung von Konsummilch, Speiseeis, Margarine, Majonaise u.v.m. Dabei gibt es neue, nachhaltige also energie- und materialschonende Verfahren, die angesichts steigender Kosten immer bedeutsamer werden.

Auch der ILT.NRW-Bereich Verfahrenstechnik forscht in diesem Bereich. Hier beschäftigt man sich mit der Methode der Gegenstrominjektion, deren Apparatetechnik aus der Polyurethanindustrie stammt und welche bisher nicht in der Lebensmittel- und Kosmetikbranche zur Emulsionsherstellung angewendet wird. Hierbei wird die Emulsion direkt aus der Öl- und Wasserphase erzeugt.

Neun Referenten aus Forschung, Lebensmittel- und einem Kosmetikunternehmen sowie von Apparatebauherstellern stellten den 70 Teilnehmern, von denen sogar welche aus Oberöstereich angereist waren, sehr praxisorientiert die Grundlagen der Emulgier- und Homogenisiertechnologie, die Anforderungen an die Technologien sowie derzeitige und zukünftige Problemlösungen dar.

Eine großen Raum nahm dabei der Einfluss der Rezeptur auf das Homogenisierergebnis ein, was bisher forschungsseitig wenig berücksichtigt wird. Diese Fragestellung bei einer Neuauflage nächstes Jahr im Vordergrund mit, so Tagungsleiter Prof. Dr. Ulrich Müller, der die Veranstaltung zusammen mit der Food Processing Initiative e.V., Bielefeld, organisierte. Erfreulich: Drei der Referenten waren ehemalige Studierende des Lemgoer Fachbereiches Life Science Technologies.

Hier können Sie da Programm der Tagung noch einmal einsehen.