inIT - Ihr kompetenter Forschungspartner für industrielle Informationstechnik

Das Institut für industrielle Informationstechnik (inIT) der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe ist eine der führenden Forschungseinrichtungen auf dem Gebiet der intelligenten Automation. Industrielle Kommunikation, Engineering und Konfiguration, Bildverarbeitung, Informationsfusion, Analyse und Diagnose, Mensch-Technik-Interaktion, Authentifikation und Medizinische Datenbanken (Dateninfrastrukturen) gehören zu den Kompetenzfeldern des Instituts. Seit 2006 arbeiten derzeit mehr als 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an öffentlich geförderten Verbundvorhaben oder an Projekten der industriellen Auftragsforschung. Das inIT ist eines der prägenden Forschungsinstitute im Spitzencluster „it´s OWL – Intelligente Technische Systeme OstWestfalen-Lippe“.

Das Hochschulinstitut befindet sich inmitten von Ostwestfalen-Lippe, einem der wichtigsten Cluster des deutschen Maschinenbaus, Industrieelektronik und Automation in Deutschland.

 

Den aktuellen Jahresbericht finden Sie hier.

Leitbild: IT meets Automation

Am inIT werden Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) mit den hohen Anforderungen der Automation in Einklang gebracht. Denn nicht nur für den deutschen Maschinen- und Anlagenbau, sondern auch für andere Branchen wie die Lebensmitteltechnologie und -herstellung oder auch das Gesundheitswesen und die Digitalisierung des Gemeinwesens, ist die intelligente Automation der treibende Innovationsmotor. Der Fokus der Arbeiten am inIT liegt dabei auf der Herausforderung, Informationen präzise zu erfassen, effizient zu verteilen und wirkungsvoll zu verarbeiten. Damit leistet das Institut einen Beitrag zur Stärkung deutscher Unternehmen,  Einrichtungen und der Gesellschaft.

Vision: Internet für Maschinen, Anlagen und Systeme

Seit der Institutsgründung verfolgt das inIT unter dem Leitbild Where IT meets Automation die Vision einer grenzenlosen Kommunikation, in der Informationen an jedem Ort zu jeder Zeit in der notwendigen Qualität zur Verfügung stehen. Durch Computerintelligenz und Maschinelles Lernen gelingt es,vernetzte intelligente Automation in verschiedene Branchen zu tragen. Künftige intelligente technische Systeme zeichnen sich so durch Selbstoptimierung, Selbstdiagnose und hohe Nutzbarkeit aus und können damit besser auf geänderte und schwankende Marktsituationen reagieren.

Forschungsbedarf

Der Forschungsbedarf in diesem Feld motiviert sich aus der Tatsache, daß die IuK-Technologien in den seltensten Fällen direkt in industriellen und Produktionssystemen sowie in der Digitalisierung eingesetzt werden können. In diesem Kontext gehen wesentliche Innovationen von der intelligenten Automation aus. Daher besteht Forschungsbedarf auch in der Künstlichen Intelligenz für  Eingebettete Systeme und Edge Computing. Diese können  nicht direkt in komplexen KI-Szenarien eingesetzt werden.

 

Einige der vielschichtigen Gründe dafür sind:

 

  • Erforderliche Echtzeitfähigkeit und hohe Verfügbarkeitsanforderungen von Produktionsprozessen
  • Beschränkte Ressourcen (Speicher, Prozessorleistung) der eingesetzten Gerätetechnik
  • Notwendige Systemintegration der IuK-Technologien und Computerintelligenz in bestehende Strukturen
  • Hohe Anforderungen an IT-Sicherheit und funktionale Sicherheit
  • Konflikt zwischen langfristiger Verfügbarkeit von Investitionsgütern und der Schnelllebigkeit von IuK-Technologien
  • die Komplexität der technischen Produkte und Systeme durch die IuK stark erhöht wird.
  • Lernen auf geringen Datenmengen
  • Echtzeitdatenanalyse

 

Das Institut für industrielle Informationstechnik

Im Informationszeitalter hat sich der Einfluss der Technologien aus dem Konsumentenbereich auf die Automation in gleichem Maße erhöht, wie die Komplexität des Maschinen- und Anlagenbaus und die Herausforderungen in Bezug auf Technologien für Smart Cities, Smart Health, Life Sciences und weitere Anwendungsbranchen. Für den durchgängigen Informationsaustausch sind Echtzeit-Ethernetsysteme, funkbasierte Kommunikationstechniken, Cybersecurity ebenso wie Computerintelligenz und Mensch-Technik-Interaktion essentiell für ihren Einsatz. So wird eine gute Integration intelligenter  Automation in IT-Prozesse produzierender Unternehmen und öffentliche Einrichtungen wie Krankenhäuser oder kommunales Management gewährleistet.

In ressourcenbeschränkten, eingebetteten Systemen befasst sich das inIT mit der Herausforderung, Informationen präzise zu erfassen, effizient und sicher zu verteilen und intelligent mit KI/CI-Methoden zu verarbeiten. Für die Entwicklung und Einführung neuer Produkte müssen Informationstechnologien mit den hohen Anforderungen der Automation in Einklang gebracht werden.

Die intelligente Automation ist Innovationsmotor für „Intelligente Technische Systeme“ und damit entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen, Einrichtungen und der Gesellschaft. Das inIT ist eine der führenden Forschungseinrichtungen im Spitzencluster „it’s OWL – Intelligente Technische Systeme OstWestfalen-Lippe“.

Institutsleiter

Prof. Dr.-Ing. Volker Lohweg
Institutsleiter inIT

Prof. Dr.-Ing. Dr. phil. Dr. rer. soc. Carsten Röcker
stv. Institutsleiter inIT

 

 

inIT-Vorstand

Prof. Dr. rer. medic. Philipp Bruland
Vorstand

Prof. Dr. rer. nat. Helene Dörksen
Vorstand

Prof. Dr. rer. nat. Stefan Heiss
Vorstand

M.Sc. Christoph-Alexander Holst
Vorstand

Prof. Dr.-Ing. Jürgen Jasperneite
Vorstand

B.Sc. Benedikt Lücke
Vorstand

Prof. Dr.-Ing. Uwe Meier
Vorstand

Dipl.-Math. Natalia Moriz
Vorstand

Prof. Dr. Henning Trsek
Vorstand

Dr.-Ing. Lukasz Wisniewski
Vorstand

Prof. Dr.-Ing. Stefan Witte
Vorstand