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Erasmus+ Mehr Geld für Auslandsaufenthalte

Ab dem Wintersemester 2022/2023 erhalten Studierende im Erasmus-Programm höhere Fördersätze für einen Auslandsaufenthalt. Finanziert aus Mitteln der Europäischen Union beträgt das Stipendium dann je nach Zielland bis zu 600 Euro pro Monat – bei besonderem Bedarf sind weitere 250 Euro monatlich möglich. Die Steigerung auf bis zu 850 Euro soll mehr Studierenden den Weg zu einem Auslandsaufenthalt in der EU ebnen. In Deutschland setzen das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der Deutschen Akademische Austauschdienst (DAAD) die Erhöhung der Förderung gemeinsam um.

Eine europäische Erfolgsgeschichte

Bisher hat das Erasmus-Programm rund zehn Millionen junger Menschen aller Bildungssektoren mobilisiert. In den nächsten sieben Jahren sollen es noch einmal so viele werden. Mit einer Budgetverdopplung für das gesamte Programm auf über 28 Milliarden Euro für alle Bildungsbereiche haben die EU und ihre Mitgliedsstaaten Ende 2020 hierfür eine sehr solide Grundlage geschaffen. Bei der Erasmus-Programmgeneration 2021-2027 stehen insbesondere Förderaktivitäten zu den Themen Inklusion und soziale Teilhabe, Digitalisierung, Nachhaltigkeit und bürgerschaftliches Engagement im Fokus.

Erasmus unterstützt Studierende in allen Phasen – vom Bachelor bis zur Promotion – bei Studienaufenthalten und Praktika im Ausland bis zu jeweils zwölf Monaten mit einer finanziellen Förderung. Neben der finanziellen Ausstattung kommt neuen, flexibleren Formaten bei der Gestaltung von Erasmus-Auslandsaufenthalten eine besondere Rolle zu: Kürzere Aufenthalte und die Kombination mit virtueller Mobilität erleichtern den Zugang zum Programm.

Mehr Infos zum Erasmus+ Programm

Wenn Sie sich für einen Auslandsaufenthalt mit Erasmus+ interessieren, stehen Ihnen im International Office der TH OWL Anne Kulasi  (Standort Lemgo und Höxter) und Maryse Niemeier (Standort Detmold) zur Verfügung.