Gut Ding braucht Wald! Projekt „Klimawald“ mit Klimaschutzpreis ausgezeichnet

Bäume pflanzen gegen den Klimawandel: Die Studierenden des Projektes „Klimawald“ wurden mit dem Klimaschutzpreis ausgezeichnet, den der Kreis Höxter am 27. Oktober erstmalig verliehen hat. Die Verleihung fand unter den notwendigen Einschränkungen in der Aula des Berufskollegs Kreis Höxter in Brakel statt.

„Der Klimaschutzpreis des Kreises Höxter ist Teil unseres Klimaschutzkonzeptes. Mit ihm sollen die vielen kleinen und großen Initiativen sichtbar werden, die in unserem Kulturland so engagiert umgesetzt werden“, erläuterte Landrat Friedhelm Spieker, der an diesem Abend die Urkunden und Preisgelder an die Preisträgerinnen und Preisträger überreichte. Die Auszeichnung solle zum Weitermachen und zum Nachmachen motivieren mit dem Ziel, das Umdenken nachhaltig im Alltag der Menschen zu verankern, so Spieker.

Der erste Preis in Höhe von 700 Euro in der Kategorie „Auszubildende und Studierende“ ging an die acht Studierenden der Landschaftsarchitektur und der Medienproduktion, die mit ihrem Projekt „Klimawald“ gegen den Klimawandel anpflanzen wollen. Dürre, Hitze und der Borkenkäferbefall haben dem Wald stark zugesetzt. Gesunde Wälder sind aber essentiell, denn während ihres Wachstums binden sie durch Photosynthese CO₂. In Höxter soll ein widerstandsfähiger Wald entstehen, der durch die CO₂-Speicherung einen positiven Beitrag zum Klimaschutz leistet und gleichzeitig steigende Temperaturen aushält. Bei gemeinsamen Baumpflanzaktionen werden Schülerinnen und Schüler sowie Bürgerinnen und Bürger aktiv bei der Wideraufforstung geschädigter Fichtenforstflächen beteiligt, um einen nachhaltigen, klimatoleranten Mischwald aufzubauen.

In drei Kategorien konnten sich insgesamt sieben Preisträgerinnen und Preisträger über die Anerkennung ihrer Bemühungen zum Klimaschutz freuen.