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Ausgezeichnet!

Irina Enns aus dem Master-Studiengang Landschaftsarchitektur erhält die renommierte Peter-Joseph-Lenné-Anerkennung.

Wettbewerbe sind ein wesentliches Instrument innerhalb der landschaftsarchitektonischen Berufspraxis. Ein in diesem Kontext gilt der Peter-Joseph-Lenné-Preis – benannt nach demehemaligen preußischen Generaldirektor der Königlichen Gärten Peter Joseph Lenné (1789-1866)der seit vielen Jahren durchdas Land Berlin vergeben wird, als besonders renommiert.

Die am 18. November in der Akademie der Künste in Berlin mit einer Anerkennung ausgezeichnete Master-Studierende Irina Enns nahm im Rahmen der Bearbeitung ihrer Bachelor-Thesis (betreut durch Prof*in Ute Aufmkolk und ihren wissenschaftlichen Mitarbeiter Malte von Holten) an einer der drei in diesem Jahr zu bearbeitenden Aufgabenstellungen (die Untersuchungsräume lagen in Berlin, Chemnitz & Budapest) teil. Dabei musste sich Irina am Ende nur der Siegerin des Wettbewerbes – Bernadette Brandl aus München – geschlagen geben.

Im Rahmen der Berliner Aufgabe – die sich dem neuen Campus der Kunsthochschule in Weißensee befasste – und u. a. durch kreative Konzepte und entsprechende freiraumplanerische Maßnahmen vielfältige Grünräume schaffen sollte, entwarf Irina unter dem Titel ‘WEISSENSEES NEUER CAMPUS‘ eine räumliche Situation innerhalb der “der Campus nicht nur zum Standort der Kunsthochschule, sondern zum attraktiven, belebenden „Quartiersplatz“ für die Nachbarschaft“ wird. Darüber hinaus “überzeugt [der Entwurf] durch seine klare, gut durchdachte Raumbildung, die auf Überflüssiges verzichtet. Die neugestalteten Freiräume sind sinnvoll gegliedert, der Wechsel von befestigten Plätzen und Grünräumen wirkt selbstverständlich und ausgewogen.“ So das Unterteil der siebenköpfigen Wettbewerbsjury unter dem Vorsitz von Prof. Ana Viader Soler.

Der Peter-Joseph-Lenné-Preis wird alle zwei Jahre vergeben. Ausgelobt werden Aufgabenstellungen, die sich mit Freiräumen in Berlin, in der Bundesrepublik Deutschland und im Ausland befassen. Teilnahmeberechtigt sind junge Planer*innen aus Landschaftsarchitektur, Architektur, der Stadt- und Regionalplanung sowie Wissenschaftler*innen und Künstler*innen, die jünger als 35 Jahre sind. Der Fokus der entsprechenden Aufgabenstellungen liegt hierbei auf aktuellen Herausforderungen der Freiraumplanung und der Landschaftsarchitektur sowie der Landschaftsplanung und des Städtebaus. Gefördert wird der Lenné-Preis vom Bundesministerium des Innern. Das nächste Wettbewerbsverfahren wird im Januar 2024 ausgelobt.

Der Fachbereich 9 gratuliert der Preisträgerin an dieser Stelle ganz herzlich und möchte alle am Campus Höxter Studierenden dazu anregen, im Rahmen Ihres Studiums und darüber hinaus ebenfalls an Wettbewerben teilzunehmen, um ganz persönliche Erfahrungen mit diesem für den Berufsstand so wichtigen Instrument zu machen.