Projekt "Klimawald" gewinnt beim Ideenwettberwerb Yooweedoo

Beim Ideenwettbewerb Yooweedoo der Kieler School of Sustainability (CAU Kiel) wurde das Projekt "Klimawald neben 27 anderen Projekten rund um das Thema Nachhaltigkeit als Preisträger ausgewählt. Neben dem Preisgeld i.H.v. 2000 Euro werden die Studierenden am "Yooweedoo Summer Camp" teilnehmen und dort Unterstützung bei der Weiterentwicklung ihres Konzepts erhalten.

Das Team des Klimawalds Höxter wurde für seine Idee, ein Waldstück mit klimaresilienten Bäumen aufzuforsten, beim yooweedoo-Ideenwettbewerb ausgezeichnet. Die Studierenden der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe haben es sich nicht nur zur Aufgabe gemacht einen Wald zu pflanzen, sie wollen sich auch mit anderen über das Thema Nachhaltigkeit austauschen. Dazu erhalten sie jetzt durch den yooweedoo Ideenwettbewerb eine weitere Möglichkeit, denn mit der Auszeichnung ist neben der finanziellen Unterstützung auch die Kontaktaufnahme zu anderen Preisträgern verbunden. „Wir freuen uns über diesen Preis, weil der Klimawald Höxter so Teil eines großen Netzwerks aus Projekten und Start-Ups wird“, freut sich Professor Josef Löffl, der sich mit Netzwerken auskennt und an der TH-OWL gerade einen neuen Studiengang Applied Entrepreneurship aufbaut.
Das Projekt yooweedoo der Kiel School of Sustainability an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel fragt sich jedes Jahr wie man die Welt ein stückweit besser machen kann. Dieses Jahr wurden neben dem Klimawald Höxter 27 weitere Ideen ausgewählt, die nun von der Landesregierung Schleswig-Holstein, der Landeshauptstadt Kiel, der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und der Hans Sauer Stiftung gefördert werden. Die prämierten Projekte erhalten jeweils ein Preisgeld von bis zu 2.000 Euro. Zusätzlich zum Preisgeld werden die Studierenden vom Klimawald Höxter am „yooweedoo summer camp“ teilnehmen und dort inhaltliche Unterstützung bei der weiteren Ausarbeitung ihres Konzeptes erhalten.

Das Projekt Klimawald Höxter hat bereits am 27. März in Kooperation mit dem Forstwirtschaftsmeister der Stadt Höxter, Martin Schürmann, und dem Forstbetrieb der Stadt Höxter gezeigt, dass man ein vom Borkenkäfer stark in Mitleidenschaft gezogenes Waldstück wieder aufforsten kann. Dabei dienen bis zu sieben unterschiedliche Baumarten dazu, dass der Wald zukünftig den Auswirkungen des Klimawandels nachhaltig Stand halten kann. Auf diese Weise wenden die Studierenden der Landschaftsarchitektur und Medienproduktion der TH OWL nicht nur ihr Fachwissen interdisziplinär an, sondern beziehen auch die Menschen vor Ort in ihr Handeln ein.
Natürlich bleibt auch bei dieser Aktion das die Corona-Krise nicht außen vor: Trotz schwieriger Rahmenbedingungen hat sich die Kreisstadt Höxter an die Pflanzung von 4.000 Baum-Setzlingen gemacht. Dies ist ein wunderbarer Beleg für die hohe Motivation und die sehr gute regionale Resonanz, die mit dem Projekt Klimawald verbunden ist: „Wenn wir diese Zeit hinter uns haben, werden wir die Freiheit in einem gesunden Wald spazieren zu gehen, wahrscheinlich mehr denn je zu schätzen wissen“, sagt Stefan Bochnig, Professor im Fachbereich Landschaftsarchitektur und Umweltplanung der TH OWL, der das Projekt gemeinsam mit Prof. Kathrin Lemme, Vizepräsidentin der TH OWL, betreut. „Deshalb freuen wir uns sehr über die Auszeichnung.“

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf der Webseite www.th-owl.de/klimawald/.
Bei Fragen und Anregungen zum Projekt wenden Sie sich jederzeit gerne an klimawald(at)th-owl.de.