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Bakterien gegen den Klimawandel: Arbeitsgruppe Bioethanol erhält Förderung vom BMBF

Strom aus erneuerbaren Energien hat einen Nachteil: Bisher kann er nicht zufriedenstellend gespeichert werden. Da dies aber wichtig ist, um zeitliche und leistungsbedingte Schwankungen auszugleichen, widmen sich Prof. Dr.-Ing. Klaus Heikrodt (FB6), Prof. Dr.-Ing. Jan Schneider, Timo Broeker und Marc Hoffarth im interdisziplinären Forschungsprojekt "bioCONNECT" diesem Problem.

Strom aus erneuerbaren Energien hat einen Nachteil: Bisher kann er nicht zufriedenstellend gespeichert werden. Da dies aber wichtig ist, um zeitliche und leistungsbedingte Schwankungen auszugleichen, widmen sich Prof. Dr.-Ing. Klaus Heikrodt (FB6), Prof. Dr.-Ing. Jan Schneider, Timo Broeker und Marc Hoffarth im interdisziplinären Forschungsprojekt "bioCONNECT" diesem Problem. Das Schlüsselverfahren ist die biokatalytische Methanisierung, das optimiert werden soll. Statt kostenaufwendiger Verfahren mit hohen Temperaturen wie bei der chemischen Katalyse wandeln Bakterien den Überschussstrom in Methan um, das dann im Erdgasnetz gespeichert werden kann. Das Projekt, das im Rahmen des Forschungsschwerpunkts "Intelligente Energiesysteme" läuft, wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.