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Grundlagen und Leitlinien

Worauf basiert das Nachhaltigkeitsengagement der TH OWL?

Ausgangspunkt ist der Brundtland-Reports von 1987: Der Kommissionsbericht der Vereinten Nationen definiert Nachhaltige Entwicklung als "eine Entwicklung, die die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne zu riskieren, dass künftige Generationen ihre eigenen Bedürfnisse nicht befriedigen können."

Konkretisiert wurde dieses abstrakte Ziel globaler Gerechtigkeit in den 17 Entwicklungszielen der Vereinten Nationen – den Sustainable Development Goals, kurz SDGs: Sie bilden drei Kerndimensionen ab: Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft. Darauf bauen auch die Nachhaltigkeitsstrategien der Bundesrepublik Deutschland und des Landes Nordrhein-Westfalen auf.

Entsprechend formuliert der Hochschulentwicklungsplan 2020-2024 der TH OWL den Auftrag: „… auszuloten, wie sich Fragen der ökologischen, sozialen und ökonomischen Nachhaltigkeit mit den an der Hochschule vorhandenen Kompetenzen und Infrastrukturen bearbeiten lassen.“

Die Transferstrategie 2030 konkretisiert: Als TH OWL setzen wir uns das Ziel „zur wirtschaftlich erfolgreichen und nachhaltigen Entwicklung einer lebenswerten Region beizutragen“, indem wir „neue Lösungen für übergreifende ökologische, ökonomische und soziale Fragestellungen“ für Mittelstand und Gesellschaft erschließen.

Handlungsleitend ist dabei das Nachhaltigkeitspositionspapier der HAW Landesrektor:innenkonferenz NRW: Es benennt Hochschulen für angewandte Wissenschaften als „wesentlichen Faktorbeim erfolgreichen Umbau der industriell geprägten Hochleistungsgesellschaft des 20. Jahrhunderts in eine nachhaltige, ökologisch und sozial verträgliche Marktwirtschaft des 21. Jahrhunderts.“

Was ist der Whole Institution Approach - und wie gehen wir ihn an?

Dem Auftrag der Landesrektor:innenkonferenz möchten wir als TH OWL gerecht werden. Unser Nachhaltigkeitsteam koordiniert dafür regelmäßige Beteiligungsprozesse für Angehörige aller Statusgruppen, um wirksame Verbesserungsideen zu entwickeln und gemeinsam umzusetzen.

Damit dies nicht isoliert geschieht, folgen wir dem “Whole Institution Approach” der UNESCO. Dieser “gesamtinstitutionelle Ansatz” besagt, dass Nachhaltigkeitsprinzipien nicht nur theoretisch vermittelt werden, sondern von allen Mitgliedern einer Einrichtung im Alltag gelebt und mitgestaltet werden.

Dafür arbeiten wir an einer Gesamtstrategie, die nach einem Vorschlag der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltigkeit an Hochschulen (DG HochN) fünf Wirkungsfelder unterscheidet: Lehre, Forschung, Transfer, Betrieb und Governance.

Weiterführende Infos

Wesentliche Quellen (externe Links):