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3D-Bildverarbeitung wächst aus den Kinderschuhen – Jahreskolloquium „Bildverarbeitung in der Automation"

Im Lemgoer CIIT, Deutschlands einzigem Science-to-Business-Center auf dem Gebiet der Automation, tauschten sich auf Einladung des Instituts für Informationstechnik der Hochschule OWL und des GET Lab der Universität Paderborn Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Industrie über die neusten Trends im Bereich der industriellen Bildverarbeitung aus.

Im Lemgoer Centrum Industrial IT (CIIT), Deutschlands einzigem Science-to-Business-Center auf dem Gebiet der Automation, tauschten sich am 15. November Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Industrie über die neusten Trends im Bereich der industriellen Bildverarbeitung aus. Das dritte Jahreskolloquium „Bildverarbeitung in der Automation 2012“ (BVAu 2012) vom Institut für Informationstechnik (inIT) der Hochschule OWL und des GET Lab der Universität Paderborn konnte sich erneut über steigende Teilnehmerzahlen freuen.

Die Schirmherrschaft der diesjährigen BVAu 2012 übernahm die Initiative „Industrielle Bildverarbeitung OWL“ des Spitzenclusters it's OWLIntelligente Technische Systeme Ostwestfalen-Lippe. Die Veranstaltung widmete sich industriellen Bildverarbeitungssystemen, technischen Aspekten und Methoden der Bildverarbeitung, Mustererkennung für Echtzeitsysteme sowie deren Anwendungsgebieten. „Die 3D-Bildverarbeitung wächst allmählich aus den Kinderschuhen heraus. Schritt für Schritt etabliert sich diese Technologie als Standard in produzierenden Unternehmen“, ist für Gastgeber Professor Volker Lohweg, Vorstandsmitglied des inIT, eine Quintessenz der Tagung. Gleichzeitig sieht Lohweg eine große Herausforderung für die Automatisierungstechnik: „Die beträchtlichen Datenmengen, die in der industriellen Bildverarbeitung üblich sind, stellen hohe Anforderungen an die Vernetzungskonzepte und die damit verbundenen Automatisierungstechnologien. Hier ist erheblicher Forschungsaufwand notwendig, um beide Welten – die ja zusammengehören – auch tatsächlich zu verheiraten".

Die erste Keynote am Vormittag hielt Andreas Behrens von der SICK AG. Er referiert zum Thema „Smart Cameras und Smart Imaging Sensors in der Automation“. Dr. Reinhard Borst und Norbert Esser von der ELTEC Elektronik AG griffen am Nachmittag das Thema „Interfacetechniken für Bildverarbeitungskameras“ auf.

Interdisziplinäre Ansätze aus Technik, Biologie und Psychologie ermöglichen neue zukunftsweisende Lösungen. Durch den verstärkten Einsatz von Bildverarbeitungstechnologien ergeben sich in rasanter Geschwindigkeit neue Möglichkeiten. Gleichzeitig entstehen aber auch neue Herausforderungen, denen sich die Branche stellen muss.