Der alternative Kraftstoff gilt als klimafreundliche Option, da er vollständig aus biogenen Rest- und Abfallstoffen hergestellt wird. Mit einem Literpreis, der etwas über herkömmlichem Dieselkraftstoff liegt, ist er inzwischen als marktfähiges Produkt etabliert.
Kooperation zur Abgasanalyse
Für die wissenschaftliche Begleitung des Projekts wird die Hochschule mit dem Messtechnikunternehmen Horiba zusammenarbeiten. Das Unternehmen plant, moderne Abgasmesstechnik bereitzustellen, um zu demonstrieren, dass der neue Kraftstoff selbst in historischen Dieselmotoren sauberer und effizienter verbrennt. Im Raum steht zudem die Möglichkeit, die eingesetzte Messtechnik künftig auch für weitere Forschungs- und Lehrprojekte an der Hochschule zu nutzen.
Potenzial für Forschung, Lehre und Nachhaltigkeit
Mit der geplanten Kraftstoffumstellung setzt die TH OWL ein Zeichen für nachhaltige Mobilität und zeigt gleichzeitig, welche Rolle ingenieurwissenschaftliche Forschung bei der Weiterentwicklung alternativer Energieträger spielt. Das Projekt verbindet historische Technik, moderne Messtechnologie und angewandte Forschung und bietet Studierenden sowie Forschenden gleichermaßen spannende Einblicke in die Zukunft regenerativer Kraftstoffe.


