Dr.-Ing. Guido Stollt ist neuer Honorarprofessor am Fachbereich Elektrotechnik und Technische Informatik

Die Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe hat mit Dr.-Ing. Guido Stollt einen neuen Professor im Fachbereich Elektrotechnik und Technische Informatik. Herr Stollt lehrt im Rahmen einer Honorarprofessur im Masterstudiengang mechatronische Systeme am Fachbereich.

Der 42-Jährige ist Geschäftsführer und Gesellschafter der Smart Mechatronics GmbH, die auf Produktentwicklungen für intelligente, vernetzte Systeme spezialisiert ist. „Es macht mir enorm viel Spaß, meine Erfahrungen aus der beruflichen Praxis im Rahmen der Vorlesung mechatronischer Systementwurf an Nachwuchskräfte weiterzugeben. Aus meiner eigenen Studienzeit weiß ich noch genau, dass mich Praxisvorträge aus der Industrie immer am meisten begeistert haben“, so Stollt. Schon 2010 kam der „fest verwurzelte Ostwestfale“ mit einem Lehrauftrag an die Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe. Sechs Jahre später übernahm er die komplette Lehrveranstaltung „Mechatronischer Systementwurf“, die jeweils im Sommersemester angeboten wird. Die Expertise seines Unternehmens kommt auch dem OWL Racing Team der Hochschule zugute.

Guido Stollt hat an der Universität Paderborn Wirtschaftsingenieurwesen studiert, dort als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Teamleiter am Lehrstuhl für Produktentstehung im Heinz Nixdorf Institut gearbeitet und auch promoviert. Nach mehr als zehn Jahren in der Branche der Mechatronik- und Software-Entwicklung und des Systems Engineering ist das Lehren an der TH OWL für ihn immer wieder eine anspruchsvolle Aufgabe. Denn es gelte, die komplexen Sachverhalte und das tiefe Fachwissen so zu vermitteln, dass die Studierenden gut gerüstet für ihren späteren Berufsalltag sind. Perspektivisch wünscht sich Herr Stollt, mit der TH OWL ein weiteres Forschungsprojekt ins Leben zu rufen, um gemeinsame Aktivitäten auszubauen. Mit der Smart Mechatronics GmbH ist Herr Stollt ab dem kommenden Jahr an drei großen Forschungs- und Entwicklungsprojekten beteiligt, deren Themen und Ergebnisse auch in seine Lehre an der TH OWL einfließen sollen.

Der gebürtige Bielefelder ist verheiratet und hat einen Sohn. Wenn ihm die Zeit bleibt, restauriert er leidenschaftlich gerne – den Resthof von 1880, den er seit zehn Jahren mit seiner Familie bewohnt, die beiden alten VW Käfer in der Scheune und anderes Erhaltenswertes.