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Ein Paradebeispiel für Vernetzung in der Region

Forschung, Innovation und regionale Entwicklung – diese Themen prägten den Besuch von Verena Mertens am Montag, 8. Dezember, auf dem Innovation Campus.

Die EU-Abgeordnete war der Einladung von TH-OWL-Präsident Professor Dr. Jürgen Krahl nach Lemgo gefolgt, der ihr die Hochschule gern vorstellte und bei einem Gang über den Campus auch über die laufende interne Strukturreform informierte. 

„Mit ihren rund 5.700 Studierenden, drei Stand- und zwei weiteren Lernorten ist die TH OWL als anwendungsorientierte Hochschule in der Fläche Ostwestfalen-Lippes vertreten. Mit Präsident Professor Dr. Krahl habe ich die aktuellen Chancen ebenso wie die Herausforderungen der OWL-Hochschullandschaft intensiv diskutiert“, berichtet die gebürtige Paderbornerin.

Lobend hervorgehoben wurde von ihr die enge Zusammenarbeit am Campus Lemgo, an dem Industrie, Handwerk und Partner wie Stadt, Kreis und Berufskollegs unter dem Dach eines gemeinsamen Vereins zusammenarbeiten. 

„In unserem Gespräch ging es unter anderem um ‚Resilienz in Bildung, Wirtschaft und Gesellschaft‘ aber auch um ‚Postfossile automatisierte und vernetzte Mobilität‘, für die sich insbesondere unsere Region Ostwestfalen-Lippe durch die Vielzahl bereits laufender Projekte als Reallabor qualifiziert und positioniert“, sagte Professor Krahl mit Blick unter anderem auf das MONOCAB oder das in Lemgo im Bau befindliche Mobilitätszentrum UrbanLand. 

„Um OWL auch in Zukunft so erfolgreich zu halten, brauchen wir unsere Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften auch in ihrer Dezentralität und Vernetzung in der Region. Bisher kann unsere Heimat von einem starken Ökosystem zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und kommunaler Familie profitieren. Wo Europa dazu beitragen kann, dieses auch zukünftig sinnvoll weiterzuentwickeln, setze ich mich gerne dafür ein“, so Mertens rückblickend.