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Ein Rundgang, viele Gesprächsthemen

Welche gemeinsamen Perspektiven sich für die TH OWL und Westfalen Weser ergeben könnten, loteten Hochschulpräsident Professor Dr. Jürgen Krahl und Geschäftsführer Jürgen Noch bei dessen ersten Besuch an der TH OWL aus.

Professor Krahl stellte die strategische Ausrichtung der Hochschule vor und führte seinen Gast bei sommerlichem Wetter über den Innovation Campus Lemgo. Der Rundgang begann im InnovationSPIN und führte weiter bis auf den Aussichtspunkt des Hauptgebäudes. Von dort erläuterte der Präsident die Entwicklung des Campus, zeigte die Hochschulgebäude und Forschungs- und Bildungseinrichtungen sowie markante Punkte der Stadt Lemgo und ihrer Umgebung. Dabei verdeutlichte Krahl, wie eng Forschung, Lehre und Transfer an der TH OWL mit Wirtschaft, Wissenschaft und weiteren Einrichtungen der Region vernetzt sind.

„Die TH OWL hat auf mich einen sehr professionellen Eindruck gemacht – mit klarem Fokus auf Zukunftsfähigkeit und Problemlösungen für die Praxis“, sagt Noch. Beeindruckt habe ihn die Breite der Lehre mit ihrem gleichzeitigen Fokus auf industrielle Cluster sowie die enge Zusammenarbeit mit Unternehmen vor Ort. „Besonders interessant fand ich den Campus-Ansatz, der Wissenschaft, Wirtschaft sowie weitere Akteure wie Handwerk, IHK, Kreis und Kommunen zusammenbringt.“

Bislang gab es zwischen Westfalen Weser und der TH OWL nur wenige Berührungspunkte. Das Treffen diente dazu, mögliche Ansatzpunkte für eine Zusammenarbeit zu besprechen.

Professor Krahl betont die Bedeutung eines persönlichen Austauschs: „Mich hat gefreut, dass wir gemeinsame Interessen identifizieren konnten. Auf dieser Basis lassen sich Kooperationen dort entwickeln, wo sie für beide Seiten einen echten Mehrwert bieten.“

Beide Seiten wollen den Kontakt fortführen und mögliche Anknüpfungspunkte für eine Zusammenarbeit weiter im Blick behalten.

„Innovationen werden für Westfalen Weser im Rahmen unserer Strategie 2035 ein zentraler Erfolgsfaktor sein. Dafür brauchen wir Partnerschaften – auch mit Hochschulen“, betont Jürgen Noch zum Abschluss.