Zum Auftakt begrüßte Projektleiter Professor Dr. Rolf Naumann von der Hochschule Bielefeld die Gäste und stellte die Zielsetzung des Verbundprojekts vor. Im Mittelpunkt steht die Automatisierung eines bestehenden Zweiwegefahrzeugs, das sowohl auf der Straße als auch auf der Schiene betrieben wird und künftig selbstständig zwischen beiden Verkehrsträgern wechseln soll.
Im weiteren Verlauf konnten sich die Besucher:innen an verschiedenen Stationen über die technischen Inhalte informieren. Im Fokus standen Fahrzeugsteuerung, Sensorik, Systemarchitektur sowie Methoden zur Absicherung sicherheitsrelevanter Funktionen.
Die Forschenden gaben Einblicke in aktuelle Entwicklungsstände und Herausforderungen bei der Integration von Straßen- und Schienenbetrieb in einem gemeinsamen Fahrzeugkonzept.
Ein besonderes Highlight waren zwei Testfahrten mit dem Versuchsfahrzeug, das zurzeit allerdings noch manuell gesteuert wird.
Auch die Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe war mit einer eigenen Station vor Ort vertreten und präsentierte ihre Beiträge im Projekt AuToRail OWL. Im Mittelpunkt standen Einblicke in virtuelle Testumgebungen und Simulationsansätze, die zur Entwicklung und Absicherung sicherheitsrelevanter Fahrzeugfunktionen eingesetzt werden. Diese Methoden bilden eine wichtige Grundlage, um Funktionen zunächst im digitalen Modell zu validieren, bevor sie auf das reale Fahrzeug übertragen werden.
AuToRail OWL ist ein Verbundprojekt unter Konsortialführung der Hochschule Bielefeld, der Universität Bielefeld, der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe sowie der Verler Immobilien- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft.
Das Projekt wird durch die Europäische Union und das Land Nordrhein-Westfalen im Rahmen des Programms „REGIONALE Ostwestfalen-Lippe: Vernetzte Mobilität und digitale Anwendungen“ gefördert.








