Zum Inhalt springen

Hochschule OWL weiht Skulpturenweg am Schiedersee ein

Fische, Kraken, Muscheln: Studierende des Fachbereichs Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur haben maritime Sitzmöbel entwickelt. Ziel war es vor allem, ungewöhnliche und wetterfeste Sitz- und Spielmöbel zu entwickeln, die das Umfeld der neuen Aussichtsplattform am Schiedersee gestalten sollten. Sieben Arbeiten wurden schlussendlich von einer Jury zur Realisierung ausgewählt und zieren ab sofort das Ufer des Sees.

Fische, Kraken, Muscheln: Studierende des Fachbereichs Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur haben für einen studentischen Wettbewerb maritime Sitzmöbel entwickelt. Ziel war es vor allem, ungewöhnliche und wetterfeste Sitz- und Spielmöbel zu entwickeln, die das Umfeld der neuen Aussichtsplattform am Schiedersee gestalten sollten. Sieben Arbeiten wurden schlussendlich von einer Jury zur Realisierung ausgewählt und zieren ab sofort das Ufer des Sees.

„Es ist ein wunderschöner Kunstpfad entlang des Ostufers entstanden", so Hochschulpräsident Dr. Oliver Herrmann bei der Einweihung am 24. Mai. „Unsere Studierenden haben wirklich ganze Arbeit geleistet. Sie haben enormes Engagement und einen hohen Grad an Kreativität bewiesen“, so  Herrmann weiter. Im Zuge der Renaturierung des Schiedersees und der begleitenden Maßnahmen zur Ufergestaltung haben die Landschaftsgestalter Wette und Küneke aus Göttingen im Sommer 2015 den Fachbereich Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur der Hochschule OWL aufgefordert, sich einem studentischen Wettbewerb zu stellen. Aufgabe war es, ungewöhnliche Sitz- und Spielmöbel zu entwickeln, die im Umfeld der neuen Aussichtsplattform den Uferbereich farbig gestalten sollten. Im Verlauf des Wintersemesters und der anschließenden vorlesungsfreien Zeit entstanden in der Hochschule tonnenschwere Betonfische aus Baustahl und Betonmaché, einer mit Glasfasern verstärkten Betonmasse.  Anschließend wurden die Tiere mit keramischen Fliesen beklebt und erhielten so eine farbenfrohe, wetterfeste Haut.

„Etwas Neues, ein Kunstwerk mit Gebrauchswert sollte entstehen, das nur im weiteren Sinne einem Geschöpf aus der Wasserwelt ähnelt“, erklärte Professor Karl Manfred Rennertz vom Lehrstuhl für plastisches Gestalten in der Innenarchitektur, der das Projekt leitet.

Über 30 Entwürfe entstanden in einer ersten Runde. Sie zeigten die eine große Bandbreite an Tieren, die im und am Wasser zu finden sind, wie beispielsweise diverse Fische, Muscheln, Oktopusse und auch Seevögel. Eine Jury aus Vertreterinnen und Vertretern des Kreises Lippe und  der Landschaftsplanung wählten aus den Entwürfen sieben Arbeiten zur Realisation aus. Anfang Mai wurde mit der Montage begonnen.