Ein weiteres Thema des Gesprächs war die jüngst abgeschlossene Strukturreform der TH OWL, mit der sich die Hochschule strategisch neu aufgestellt hat. Der Austausch wurde durch einen Rundgang über den Innovation Campus Lemgo ergänzt. Dort erhielt Professorin Halfmann Einblicke in Forschungs- und Transferprojekte der TH OWL sowie in Kooperationen mit Unternehmen.
„Ich wurde sehr herzlich empfangen und bin beeindruckt von der Innovationskraft der TH OWL. Am Campus Lemgo zeigt sich eindrücklich, wie Transfer zum Nutzen von Wissenschaft, Wirtschaft und Region zukunftsorientiert ausgestaltet werden kann“, sagt Professorin Halfmann.
Besonders vom InnovationSPIN zeigte sie sich beeindruckt. „Die Verbindung von Handwerk, beruflicher Bildung und Hochschulstudium ist ideal, aber schwierig. In Lemgo ist das augenscheinlich gut gelungen.“
Im Bereich der Sicherheits- und Resilienzforschung sehen beide Hochschulen Potenzial für eine zukünftige Zusammenarbeit. „Es war ein sehr offener und inspirierender Austausch. Dass wir bereits bei unserem ersten Gespräch konkrete Anknüpfungspunkte identifizieren konnten, zeigt, wie gut unsere Hochschulen in wichtigen Zukunftsthemen zusammenpassen. Darauf möchten wir aufbauen“, betont Professor Krahl.
Zum Abschied gab es für Professorin Halfmann noch ein Pickert als Gastgeschenk. Mit nach Sankt Augustin nimmt sie jedoch vor allem eines: „Ich nehme viele Anregungen auch für unsere Hochschule mit. Und das gute Gefühl, dass es in Ostwestfalen eine tolle Hochschule gibt, mit der uns hoffentlich für die Zukunft noch viel verbinden wird.“
