Präsentiert wurde ihnen unter anderem ein Prototyp für das neue Eingangsgebäude des LWL-Freilichtmuseum Detmold. Die detailgetreue Visualisierung basiert auf sogenannten „Gaussian Splats“ – einem neuartigen Verfahren, mit dem reale Umgebungen präzise in digitale, dreidimensionale Räume übertragen werden.
Die beiden Abgeordneten zeigten sich beeindruckt von der Vielfalt der Projekte, die das Team des Instituts in den vergangenen Jahren realisiert hat. Ein Beispiel ist das Konzertformat „Zukunftsmusik“ in Detmold: Bei dieser interaktiven Open-Air-Veranstaltung wurden mithilfe der Software „Flowscore“ digitale Partituren in Echtzeit auf die Notenpulte der Musikerinnen und Musiker gespielt. Auf großes Interesse stieß zudem die Ausstellung „Denk:Mal!“ im Lippisches Landesmuseum, in der Denkmäler als Hologramme inszeniert werden.
In einer abschließenden Gesprächsrunde mit der Geschäftsführerin Leonie Hans, dem Institutsleiter Professor Dr. Guido Falkemeier und Präsident Professor Krahl standen die zukünftige strategische Ausrichtung sowie die weiteren Entwicklungsperspektiven des Instituts im Mittelpunkt.
Im KreativInstitut.OWL arbeiten die TH OWL, die Universität Paderborn und die Hochschule für Musik Detmold zusammen, um Impulse für die regionale Kultur- und Kreativwirtschaft zu setzen. Das Projekt wird vom Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes NRW und dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.
