Kreative „daheimarbeit“: Siegerinnen und Sieger des Homeoffice-Wettbewerbs gekürt

In den vergangenen Monaten ist mobiles Arbeiten von zu Hause aus für viele zum neuen Alltag geworden - mal am Schreibtisch, mal auch am Küchen- oder Wohnzimmertisch. Der Wettbewerb „daheimarbeit“ unter Studierenden, Lehrenden und Mitarbeitenden der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe zeigt, wie man sich kreativ mit dem Thema auseinandersetzen kann.

Die Idee zu dem Wettbewerb ist im Fachbereich Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur entstanden. Initiiert haben ihn Professorin Vera Lossau, Professorin Dorothea Schutsch und Professor Dr. Andreas K. Vetter. Die Idee: Studierende und Beschäftigte der Hochschule sollten sich kreativ und spielerisch mit dem omnipräsenten Thema Homeoffice auseinandersetzen. Die Resonanz: ebenso vielseitig, wie kreativ. Neben Entwürfen für neue Möbel sind auch künstlerische und persönliche Reflexionen als Texte, Zeichnungen und Filme eingegangen.

Die Jury, bestehend aus einer Studentin der Innenarchitektur, dem Werkstattleiter der Tischlerei des Fachbereichs, einem Design-Professor und einer Vertreterin des Büroausstatters „pro office“, hat schließlich drei Siegerinnen und Sieger prämiert.

Der erste Preis geht an Innenarchitektur-Student Lars Oschmann und seinen Beitrag „Heute habe ich meinen Kühlschrank getroffen“, in dem er sich mit den Objekten seines heimischen Arbeitsplatzes auseinandergesetzt hat. So bekommt der Schreibtischstuhl einen Sitz- und einen Tanzmodus. Für ein dreiminütiges social home workout empfiehlt Lars Oschmann, den Händedruck an Türklinken zu üben – 20 Wiederholungen – einen Türrahmen anzurempeln und sich daraufhin zu entschuldigen – fünf Wiederholungen – oder sich mal eine Minute lang in seinem Teppich hineinzuversetzen. Mit Ironie und Humor greift er so das Thema Isolation und Einsamkeit im Homeoffice auf.

Den zweiten Preis hat die Jury an den Architektur-Professor Jasper Jochimsen verliehen – für sein minimalistisches Schwarz-Weiß-Foto, das einen improvisierten Arbeitsplatz aus Bügelbrett und Laptop zeigt. „Ein ebenso sarkastisches wie humorvolles Stillleben“, so das Urteil von Initiator Professor Andreas K. Vetter. Über den dritten Platz im hochschulinternen Wettbewerb „daheimarbeit“ freut sich Heide Teschner, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachbereich Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur der TH OWL. Sie beweist mit ihrer „Ode an das Homeoffice“, dass man sehr bildhaft auf den Punkt bringen kann, wie die Arbeit vom Büro nach Hause verlagert worden ist. Der „Preis der Auslober“ geht an Student Lars Ole Scheibel mit seinem ironisch-idealistischen Animationsfilm mit dem Titel „My Dream“. Dieser verspricht der Hauptfigur, einem einsamen Studenten zu Hause vor dem Rechner, ein romantisches Ende des Semesters im digitalen Social Distancing.

In einem virtuellen Ausstellungsraum hat Master-Student Lukas Müller die Einreichungen zu dem Wettbewerb in Szene gesetzt. Die Preisträger erhalten hochwertige Büromöbel und –utensilien, organisiert durch den Büroausstatter „pro office“ und gestiftet von den Herstellern USM und Wilkhahn. Das Fazit von Projektinitiator Professor Dr. Andreas K. Vetter: „Kreative Energie, Spielfreude und ein gehöriges Maß an Selbstironie helfen, die Lust am Tun nicht zu verlieren.“

Website des Wettbewerbs "daheimarbeit"

Website des Fachbereichs Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur