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Landtagsabgeordnete informieren sich über die Hochschule

Wie entwickelt sich die TH OWL weiter? Und welche Perspektiven ergeben sich daraus insbesondere für den Standort Höxter? Über diese Fragen tauschten sich Hochschulpräsident Professor Dr. Jürgen Krahl, Alexander Baer, SPD-Landtagsabgeordneter für Lippe, und Dr. Bastian Hartmann, wissenschaftspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, bei einem Besuch in Lemgo aus.

Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die strategische Weiterentwicklung der Hochschule, die die unlängst abgeschlossene Strukturreform sowie die Zukunft des Hochschulstandortes Höxter. Mit der Strukturreform entwickelt die TH OWL bestehende Studienangebote weiter, schafft neue Perspektiven in Studium und Lehre und stellt sich langfristig auf veränderte gesellschaftliche, wissenschaftliche und wirtschaftliche Anforderungen ein. Eine zentrale Rolle spielt dabei auch die Frage, wie die Hochschule weiterhin zur Ausbildung dringend benötigter Fachkräfte für die Region beitragen kann.

Alexander Baer betonte die besondere Bedeutung der Hochschule für Ostwestfalen-Lippe: „Die TH OWL ist ein zentraler Motor für Innovation, Forschung und Fachkräfteausbildung. Gerade deshalb ist es wichtig, tragfähige und zukunftsorientierte Perspektiven zu schaffen, um auch weiterhin attraktiv für neue Studierende zu sein.“

Auch Dr. Bastian Hartmann hob hervor, dass die TH OWL wichtige Impulse für die Region setze, insbesondere im Bereich nachhaltiger Mobilitätskonzepte für den ländlichen Raum. Projekte wie das entstehende Mobilitätszentrum UrbanLand und das MONOCAB zeigten eindrucksvoll, welches Innovationspotenzial an der Hochschule vorhanden sei.

Präsident Jürgen Krahl dankte den beiden Politikern für ihr Interesse nicht nur an den Projekten der TH OWL, sondern auch an den Hintergründen für die Strukturreform: „Angesichts der tiefgreifenden Umbrüche unserer Zeit genügt es nicht, das Bestehende zu bewahren. Es gilt, Zukunft aktiv zu gestalten. Deshalb haben wir uns für neue Wege entschieden.“

Der Besuch machte zusammenfassend deutlich, wie eng die zukünftige Entwicklung der TH OWL mit den Bedarfen der Region verbunden ist. Neben der Weiterentwicklung von Studium und Lehrformen standen Forschung, Transfer und die Rolle der Hochschule als Impulsgeberin für Innovation im ländlichen Raum und die Fachkräftesicherung im Mittelpunkt des Austauschs.