Gemeinsam mit 25 Studierenden der Innenarchitektur präsentierten Professorin Mary-Anne Kyriakou und wissenschaftliche Mitarbeiterin Valerie Meyer innovative studentische Arbeiten – darunter 3D-gedruckte Leuchten und eine von den Studierenden organisierte Studie mit Eye-Tracking-Brille, die auf große Resonanz bei den Besucher:innen stieß.
Ein besonderer Fokus lag auf additiven Fertigungstechnologien in der Lichtgestaltung. Kyriakou blickt dabei auf eine fast zehnjährige Entwicklung zurück: „Wir haben in der Vermittlung von 3D-additiven Fertigungstechniken für Leuchten große Fortschritte gemacht. Mein erstes 3D-gedrucktes Lichtprojekt 2017 – gemeinsam mit dem Fraunhofer IOSB-INA und unseren Ingenieur:innen – war ein wichtiger Testlauf. Schon damals zeichnete sich für mich ab, dass dies die Zukunft der Branche ist.“ Diese Prognose hat sich bestätigt: „Heute bieten innovative deutsche Leuchtenhersteller 3D-Druck als festen Bestandteil ihrer Produktion an – mit dem Ziel, Kosten zu senken und Innovation zu fördern.“
Auch in der Lehre wird dieser Weg konsequent weiterverfolgt: „Im kommenden Semester werden wir weiter mit additiven Verfahren experimentieren – insbesondere mit hybriden Materialien und kreativen, künstlerischen Methoden der Formfindung.“
Das Fazit des Lichtlabors ist eindeutig: Der Transfer aus der Hochschule in die Praxis – und zurück – funktioniert besonders intensiv dort, wo Studierende aktiv eingebunden sind. „Solche Erfahrungen wirken nachhaltig. Sie zeigen, welchen Stellenwert Licht in der Innenarchitektur hat – und wie wichtig es ist, Lehre über den Seminarraum hinaus zu denken“, resümierte das Team.


