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Masterstudiengang und Weiterbildung könnten Precision Farming ergänzen

Der noch relativ neue Studiengang Precision Farming am Sustainable Campus der TH OWL in Höxter soll weiter ausgebaut werden. Das ist das Ergebnis eines Gespräches zwischen Vertretern von Politik, Landwirten der Region Höxter sowie dem Präsidenten der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe, Professor Dr. Jürgen Krahl, der Vizepräsidentin der TH OWL für Bildung und Internationalisierung Professorin Dr. Yvonne-Christin Knepper-Bartel sowie Professor Dr. Burkhard Wrenger und Professor Dr. Ingo Pahlmann.

Bei dem Gespräch wurde unter anderem angeregt, einen Master-Studiengang anzubieten, der auch Absolveninnen und Absolventen von klassischen Agrarstudiengängen den Einstieg in die Digitalisierung der Landwirtschaft vermittelt. Ohnehin, so der Konsens der Gesprächspartner, gehe das Precision Farming mittlerweile deutlich über die bloße Datensammlung hinaus. Die Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft und TH OWL sei durch Projekte wie „Smart Farm OWL“ in den vergangenen Jahren deutlich ausgebaut worden. Künftig würden vor dem Hintergrund, dass sämtliche Höfe in unterschiedlichen Graden von der Digitalisierung profitieren wollen, noch differenziertere und angepasstere Kooperationsformen angestrebt.

Eine weitere Überlegung sei, einzelne Inhalte des Studiengangs künftig in einem Zentrum für Weiterbildung landwirtschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Form einer Qualifizierung zugänglich zu machen. Ringvorlesungen könnten die öffentliche Wahrnehmung verbessern und der konkrete Austausch sowohl durch Lehr- als auch durch Forschungsprojekte weiter vertieft werden.