Zum Inhalt springen

MONOCAB: Mobilität von Morgen auf der IGA

Der symbolische erste Spatenstich für die Internationale Gartenausstellung (IGA) 2027 auf dem Gelände der ehemaligen Kokerei Hansa in Dortmund erfolgte kürzlich mit prominenter Beteiligung. Ein Thema war auch die Verkehrswende.

Beim Spatenstich mit von der Partie waren NRW-Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen, IGA-Geschäftsführer Horst Fischer, Dortmunds Oberbürgermeister Thomas Westphal, Regierungspräsident Heinrich Böckelühr und Garrelt Duin, Regionaldirektor Regionalverband Ruhr. Eine der innovativen Attraktionen der IGA 2027 werden die an der TH OWL mit den Partnern Fraunhofer IOSB, INA und Hochschule Bielefeld entwickelten MONOCABs sein, kreiselstabilisierte, autonom fahrende Kabinen, die bis zu sechs Personen auf einem Schienenstrang befördern.

Die Einschienenbahn funktioniert nach dem Paternoster-Prinzip und könnte helfen, die Verkehrswende voranzutreiben. Im Jahr 2027 sollen die MONOCABs im Zuge der Internationalen Gartenausstellung Metropole Ruhr (IGA) im Zukunftsgarten Dortmund für die Besucher:innen erlebbar sein.

Die IGA 2027 steht unter dem Motto „Wie wollen wir morgen leben. Sie wird auf dem bisher brachliegenden Gelände des zukünftigen Kokereiparks realisiert. Dieser entsteht nördlich der Kokerei Hansa auf einer Fläche von knapp 14 Hektar. Zusammen mit dem Deusenberg, dem Nahverkehrsmuseum Mooskamp und der Kokerei selbst bildet der Kokereipark den so genannten Zukunftsgarten Dortmund.

Horst Fischer betonte beim Spatenstich die Rolle der IGA als Impulsgeberin für eine Mobilitätswende im Verkehr: „Mit einer verbesserten und nachhaltigen Verkehrsinfrastruktur für die Menschen in der Region und die Besucher wollen wir einen Beitrag zur Verkehrswende leisten. Viele Maßnahmen in den Bereichen ÖPNV und schienengebundener Personennahverkehr, Radverkehrsinfrastruktur, motorisierter Individualverkehr sowie innovative Mobilitätsprojekte sollen als positiv messbare Effekte auch nach der IGA 2027 Bestand haben.“

Die IGA Metropole Ruhr 2027 präsentiert auf internationaler Bühne und auf drei Ebenen innovative Lösungsideen für Zukunftsfragen der grünen Infrastruktur und Stadtentwicklung in Metropolregionen. Die so genannten Zukunftsgärten dienen nicht nur der Präsentation des Garten- und Landschaftsbaus und der Pflanzenproduktion, sondern bieten auch eine vielfältige Veranstaltungsplattform. Auf der Ebene „Unsere Gärten“ zeigen die beteiligten Kommunen die grünen Schätze der Region, während „Mein Garten den Menschen Raum gibt, sich mit privaten Initiativen und Kooperationen aktiv einzubringen.

Die IGA 2027 verspricht ein Großereignis für die gesamte Metropolregion Ruhr zu werden, das nachhaltige Impulse für die regionale Entwicklung setzt und innovative Ansätze für eine lebenswerte Zukunft präsentiert. Mit dem symbolischen Spatenstich wurde der Grundstein für dieses ehrgeizige Projekt gelegt. Und Ostwestfalen-Lippe wird mit den MONOCABs dabei sein.