Der Abend bot ein vielfältiges Programm, das von der ernährungsphysiologischen Bewertung über die technischen Aspekte der Herstellung proteinbasierter Lebensmittel bis hin zur Nutzerakzeptanz vegetarischer und veganer Produkte reichte. In ihrem Impulsvortrag zu dem Thema beleuchtete Prof.´in Dr. Susanne Struck die verschiedenen Dimensionen des Themas und regte zur Diskussion mit dem Publikum an: Wie gesund sind vegane Alternativen wirklich? Welche Rohstoffe und Technologien kommen bei ihrer Produktion zum Einsatz? und: Wie offen sind Konsument*innen tatsächlich gegenüber pflanzlichen Ersatzprodukten?
Susanne Struck, Expertin für Lebensmitteltechnologie mit Fokus auf proteinbasierte Lebensmittel an der Technischen Hochschule OWL, betonte in ihrem Vortrag:
„Pflanzenbasierte Alternativen bieten nicht nur ernährungsphysiologische Vorteile, sondern auch große Chancen für Umwelt und Tierwohl – vorausgesetzt, sie werden mit Bedacht entwickelt und von den Verbraucherinnen angenommen.“ Und weiter: „Die Zukunft unserer Ernährung hängt nicht nur davon ab, was wir essen, sondern auch davon, wie offen wir für neue Lebensmitteltechnologien und veränderte Essgewohnheiten sind.“
Im Anschluss an den informativen Teil hatten die Besucher die Möglichkeit, sich selbst ein Bild von veganem Genuss verschiedener Lebensmittel zu machen. Bei einer Verkostung konnten sowohl vegane Wurstalternativen als auch pflanzliche Aufschnittsorten verköstigt werden. Die Resonanz war durchweg positiv – viele der anwesenden Gäste zeigten sich überrascht von Geschmack und Konsistenz der angebotenen Produkte.
