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NRW-Landtagsabgeordnete Julia Eisentraut erlebt Zukunftstechnologien in der Anwendung am KreativInstitut.OWL

Anfang Juli 2025 besuchte die Landtagsabgeordnete und Sprecherin für Digitalisierung, Wissenschaft und Weiterbildung der Grünen, Julia Eisentraut, das KreativInstitut.OWL (KIO) auf dem Kreativ Campus Detmold. Im Austausch mit Institutsleitung Prof. Dr. Guido Falkemeier informierte sie sich in einem Rundgang über die Forschungsfelder des Verbunds dreier Hochschulen, Zukunftsperspektiven des Kreativ Campus sowie die Zusammenarbeit mit regionalen Partnern.

Julia Eisentraut, MdL „Was am KIO an der Schnittstelle von Digitalisierung, Musik und Kunst entsteht, ist wegweisend: ein Ort, an dem Forschung nicht nur neue Technologien vorantreibt, sondern auch Bildung, Kreativität und kulturelle Teilhabe neu denkt – genau solche Impulse brauchen wir für die Gesellschaft von morgen“.

Bei dem Rundgang durch das KIO zeigten Forscherinnen und Forscher aus dem Verbund – der Hochschule für Musik Detmold, der Universität Paderborn und der Technischen Hochschule OWL – digitale Produkte der Zukunft und lassen sie hör- und sichtbar werden. Julia Eisentraut erhielt zunächst eine Vorführung des 3D-Bodyscanners, der es ermöglicht, Menschen und Objekte präzise zu digitalisieren und als virtuelle Modelle in verschiedene Anwendungsfelder zu übertragen. So können diese digital erfassten Objekte nicht nur für Forschung und Lehre, sondern auch für die industrielle Nutzung zugänglich gemacht werden.

Anschließend wurde das neu eröffnete Spatial Audio and Arts Lab (SAAL) vorgestellt – eine der größten 3D-Lautsprecher-Installationen Deutschlands mit einem 43.4-System. Das Labor dient der Erforschung und Anwendung immersiver Klangwelten.

Im Anschluss demonstrierten die Forschenden das Extended Reality Lab (XR LAB) unter anderem das Projekt Synchroverse. Eine multifunktionale Plattform für Virtual- und Augmented Reality, die es Nutzer:innen ermöglicht, ortsunabhängig zusammenzuarbeiten. Teilnehmer:innen können digitale Inhalte wie 3D-Modelle oder gescannte Räume in die Anwendung laden und diese gemeinsam bearbeiten. Zudem zeigte das Institut eine Hologrammvitrine für die Ausstellung zum 150-jährigen Jubiläum des Hermannsdenkmals für das Landesmuseum.

Im abschließenden Austauschgespräch mit Frau Eisentraut wurde die aktuelle KI-Kampagne in Zusammenarbeit mit dem Landesverband Lippe thematisiert. Die Kampagne zum 150-jährigen Jubiläum des Hermannsdenkmals verfolgt keine kommerziellen Ziele, sondern dient der kulturellen Öffentlichkeitsarbeit, der regionalen Sichtbarkeit sowie der Aufklärung über generative Künstliche Intelligenz in den Bereichen Kunst, Kultur, Ethik und Umwelt.

Weiterer Schwerpunkt war die Diskussion des perspektivischen Ausbaus am Kreativ Campus Detmold mit dem Ziel, Wissenschaft, Gründung und Kreativwirtschaft an einem Ort zu bündeln. 

Über das KreativInstitut.OWL: 
Das Institut fördert durch interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen TH OWL, Universität Paderborn, Hochschule für Musik Detmold und regionalen Partnern innovative Projekte aus Kultur- und Kreativwirtschaft. Es ist ein gefördertes Projekt des Ministeriums für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes NRW und des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

KI Kampagne Hermannsdenkmal

KreativInstitut.OWL