Absolvent:innen aus den Ingenieurwissenschaften sind auf dem Arbeitsmarkt gefragter denn je.
Unternehmen aus Industrie, Technologie und Infrastruktur suchen händeringend qualifizierte Ingenieur:innen – allein im ersten Quartal 2025 waren bundesweit rund 108.000 offene Stellen ausgeschrieben. Wer sich heute für ein Studium in einem MINT-Fach entscheidet, profitiert von sehr guten Karriere- und Entwicklungsperspektiven.
Die Zahl etwa der Erstsemester im Maschinenbau sank laut Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) zwischen dem Wintersemester 2014/15 und dem Wintersemester 2024/25 um knapp 42 Prozent. Auch bei der Elektrotechnik und im Bauingenieurwesen sank die Zahl der Studienanfänger:innen deutlich, um 24 beziehungsweise 14 Prozent.
Dass die Studienbedingungen in den Ingenieurwissenschaften insgesamt auf hohem Niveau liegen, zeigt das aktuelle CHE Masterranking, in dem die TH OWL besonders gut abschneidet. In der bundesweiten Befragung bewerten Studierende ihre Studienbedingungen überwiegend positiv – ein wichtiges Signal für die Attraktivität ingenieurwissenschaftlicher Masterstudiengänge in Deutschland.
„Das aktuelle CHE Masterranking zeigt, dass die dringend gesuchten Nachwuchsingenieur:innen mit ihrem Studium überwiegend sehr zufrieden sind“, bilanziert Sonja Berghoff, Leiterin nationale Rankings beim CHE. Neben den Studierendenurteilen fließen in das CHE-Ranking auch sogenannte Fakten-Indikatoren ein, etwa der Kontakt zur Berufspraxis, der Umfang eingeworbener Drittmittel oder kooperative Promotionen.
Gerade hier überzeugt die TH OWL in besonderem Maße. Der Fachbereich Elektrotechnik und Technische Informatik erreicht gleich drei Spitzenplatzierungen: beim Kontakt zur Berufspraxis, bei den Drittmitteln je Professor:in sowie bei den (kooperativen) Promotionen innerhalb von drei Jahren.
Drittmittel bedeuten größere finanzielle Spielräume für Forschungsprojekte. Mit 295.900 Euro Drittmitteln je Professor:in zählt der Fachbereich zur bundesweiten Spitzengruppe. Diese zusätzlichen Forschungsmittel eröffnen große Spielräume für innovative Projekte, moderne Laborausstattung und eine enge Zusammenarbeit mit Industrie- und Forschungspartnern.
„Die Platzierungen im CHE Masterranking bestätigen die strategische Ausrichtung unseres Fachbereichs: eine enge Verzahnung von Lehre, Forschung und beruflicher Praxis. Für unsere Studierenden schaffen wir damit sehr gute Rahmenbedingungen, um sich fachlich zu qualifizieren und sich gezielt auf die Anforderungen des Arbeitsmarktes vorzubereiten“, sagt Professor Dr. Rainer Rasche, Dekan des Fachbereichs Elektrotechnik und Technische Informatik der TH OWL.
Auch der Fachbereich Life Science Technologies erreicht mit 129.200 Euro je Professor:in eine Spitzenposition. Der Fachbereich Maschinenbau und Mechatronik wird ebenfalls für seinen herausragenden Praxisbezug ausgezeichnet.
Im Rahmen des CHE Masterrankings wurden an der TH OWL folgende Studiengänge untersucht: Umweltingenieurwesen und Modellierung (M.Eng.), Elektrotechnik (M.Sc.), Maschinenbau (M.Sc.), Produktion und Management (M.Eng.), Infrastrukturmanagement - Wasser und Verkehr (M.Eng.) sowie Konstruktiver Ingenieurbau und digitale Bauprozesse (M.Eng.).
Die Ergebnisse bestätigen: Ein Masterstudium in den Ingenieurwissenschaften an der TH OWL bietet hervorragende Studienbedingungen, starke Praxisorientierung und beste Voraussetzungen für einen erfolgreichen Berufseinstieg. Das vollständige CHE Masterranking ist abrufbar unter: www.heystudium.de/masterranking
