Zum Auftakt ihres zweiwöchigen Aufenthalts in Lippe, begrüßte Professor Dr.-Ing. Jörg Felmeden, der das Lehrgebiet Siedlungswasserwirtschaft im Fachbereich Bauingenieurwesen verantwortet, die fünf Studierenden auf dem Kreativ Campus in Detmold und hieß sie herzlich willkommen. Als Auslandsbeauftragter des Fachbereichs freue er sich, dass das Programm nach pandemiebedingter Pause nun wieder stattfinden kann. Felmeden, der seit 2022 an der TH OWL tätig ist, hat das Programm von Professorin Ute Austermann-Haun übernommen, die dieses bis zu ihrem Ruhestand seitens der TH OWL betreut hatte.
Die Studierenden freuten sich besonders, als Professor Felmeden ein paar Worte auf Polnisch an sie richtete. Für ihn ist der Besuch der Studierenden auch aus persönlicher Sicht etwas Besonderes, da er durch Verwandtschaft in Polen einen tieferen Bezug zu dem Land hat. Professor Norbert Stertz, Präsident des Rotary Club Detmold-Blomberg, schloss sich mit begrüßenden Worten an und wünschte den Studierenden eine spannende und lehrreiche Zeit in Ostwestfalen-Lippe.
Nach einer Mittagspause in der Mensa ging es für die Studierenden zum International Office der TH OWL. Maryse Niemeier, die für die Beratung und Koordination internationaler Studierender zuständig ist, gab Einblicke in die Arbeit des International Office. Anschließend besichtigte die Gruppe die Trinkwasseraufbereitungsanlage Berlebeck-Ort der Stadtwerke Detmold. Zurück auf dem Kreativ Campus wurden die Studierenden von der Vizepräsidentin für Kultur, Kommunikation und Internationales der TH OWL, Professorin Dr.-Ing. Uta Pottgiesser begrüßt. Danach folgte eine Führung über den Campus durch die Fachschaft des Fachbereichs Bauingenieurwesen. Ein Rundgang durch die Innenstadt Detmolds bildete den Abschluss des Tages.
In den kommenden Tagen werden die Studierenden aus Polen verschieden Exkursionen und Workshops unternehmen, unter anderem zur Müllverbrennungsanlage Bielefeld, zum Innovationszentrum Wendlinghausen, zu Jung Pumpen, der Kläranlage Schwarzbach sowie den Unternehmen Müller Umwelttechnik, Phoenix Contact und Goldbeck Bau.
„Durch dieses Programm streben wir eine intensivere Zusammenarbeit mit der Universität Ermland und Masuren an, indem wir eine Kooperationsvereinbarung zwischen unseren beiden Hochschulen schließen und dadurch einen Austausch von Studierenden und wissenschaftlichen Mitarbeitenden in beide Richtungen ermöglichen. Vielleicht können dann schon im kommenden Jahr auch Studierende und Mitarbeitende der TH OWL nach Polen reisen“, so Felmeden.
