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Teil eines interdisziplinären Konsortiums: Internationaler Masterstudiengang nimmt Gestalt an

Ziel ist es, Studierende auf die drängenden Herausforderungen urbaner Räume vorzubereiten: Gemeinsam mit fünf europäischen und afrikanischen Partnerhochschulen treibt die TH OWL die Entwicklung eines innovativen, internationalen Masterstudiengangs voran.

Städte stehen weltweit vor enormen Aufgaben: Sie müssen klimaresilienter, ökologisch nachhaltiger und sozial inklusiver werden – und das bei begrenzten Ressourcen und wachsender Bevölkerung. „Der neue Studiengang adressiert dabei gleichermaßen die spezifischen Probleme urbaner Räume im globalen Norden und Süden. Beim jüngsten Konsortiumstreffen in Straßburg wurden die nächsten Schritte konkretisiert. 

Aufbau eines Nord-Süd-Lehrnetzwerks

Die Partner – University of Strasbourg, Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Addis Ababa University, Université Hassan II de Casablanca, University of Ghana und die TH OWL – bündeln ihre vielfältigen Expertisen in einem modularen viersemestrigen Studienkonzept. 

Studierende können individuelle Study Tracks wählen, die sich aus verschiedenen Disziplinen der Partnerhochschulen speisen. Geplant ist ein Double- beziehungsweise Triple-Degree-Abschluss, der die Leistungen international anerkennt. 

Verstärktes Profil im Bereich Urban Green

Die TH OWL bringt ihre Expertise in den Bereichen Landschaftsarchitektur und Umweltplanung ein. „Urbane Ökosysteme und grüne Infrastrukturen sind zentrale Hebel, um Städte resilienter und sozial-ökologisch lebenswerter zu gestalten und die biologische Vielfalt zu erhalten. Mit unserer Expertise möchten wir das Studienangebot in diesem Bereich stärken“, erklärt Professor Dr. Werner Rolf vom Fachgebiet Landschaftsplanung, Landschaftsökologie und Naturschutz, der am Aufbau des Konsortiums beteiligt ist.

Internationale Verzahnung bestehender Masterprogramme 

Der neue Studiengang soll eng an den etablierten Master „Sustainable Landscape Design and Development“ (SLDD) der TH OWL angebunden werden. Dadurch erhalten Studierende die Möglichkeit, durch Mobilität und Schwerpunktsetzung einen zusätzlichen internationalen Abschluss zu erwerben. 

„Das wäre nicht nur ein Alleinstellungsmerkmal, sondern könnte auch einen starken Beitrag zur Internationalisierung der Hochschule leisten“, erläutert Professor Rolf. 

Bereits 2026 soll ein intensiver Austausch von Studierenden und Lehrenden zwischen den Partnerhochschulen starten. Das nächste Konsortiumstreffen findet in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba statt, um die finale Ausgestaltung des Studiengangs voranzutreiben, dessen Start ab 2027 geplant ist.