Organisiert wurde die Veranstaltung von der Campus Foundery OWL, dem Gründungszentrum der TH OWL, gemeinsam mit der Future Food Factory OWL. Das neue Format bringt Forschung, Gründungsförderung, moderne Infrastruktur und starke Partner aus Wirtschaft und Handel zusammen. Food-Innovationen sollen schneller von der Idee in den Markt gelangen.
„Unser Ziel ist es, Menschen mit innovativen Food-Ideen nachhaltig dabei zu unterstützen, erfolgreiche Unternehmen aufzubauen. Dafür verbinden wir Gründungsberatung mit Forschung, moderner Infrastruktur und einem starken Netzwerk aus Industrie, Handel und Produktion“, sagt Tosca Albrecht, Leiterin der Campus Foundery OWL.
Im Mittelpunkt des Festivals standen 19 ausgewählte Food-Start-ups. Sie präsentierten neue Lebensmittel, Getränke und technologische Lösungen für die Ernährungswirtschaft. Gleichzeitig nutzten Unternehmen wie Edeka, Rewe, Dr. Oetker sowie weitere Vertreter:innen der Lebensmittelbranche die Gelegenheit, sich mit Gründer:innen und Forschenden auszutauschen und mögliche Kooperationen anzubahnen.
Eröffnet wurde Tomorrow Eats von Professor Dr. Stefan Witte, Vizepräsident für Forschung und Transfer der TH OWL. Gemeinsam mit Tosca Albrecht und Professor Dr. Jan Schneider, Leiter der Future Food Factory OWL, betonte er die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit von Wissenschaft, Unternehmertum und Wirtschaft für erfolgreiche Innovationen.
In sechs Keynotes gaben Gründer:innen und Branchenfachleute Einblicke in aktuelle Entwicklungen der Food-Branche. Die Vorträge spannten den Bogen von Gründungsgeschichten und Markenaufbau über Social Media und Wachstum bis hin zu Skalierung, Food-Trends und rechtlichen Fragestellungen für wachsende Unternehmen. Zu den Speaker:innen gehörten Minever Zevker (Miss Mineva's), Julia Bakalorz, Fabian Pohl (BubbleTea24), Paul Sürmann, Sergen Kolcu (Krispy Kebab), Max Schulz (ARISE) sowie Thomas Schellenberg (Lowtails).
Ein weiterer Höhepunkt war der Pitch-Wettbewerb, bei dem sechs Start-ups ihre Geschäftsmodelle vor einer Fachjury präsentierten. Den ersten Platz belegte das Start-up „fer“ von Nina Moritz. Das Gewinnerteam erhält ein professionell produziertes Produkttest-Video auf dem YouTube-Kanal FoodSchau. Platz zwei ging an „SugrSugr“ von Bastian Niemeier, Platz drei an „Anna's Nudelmanufaktur“ von Anna Wiebe.
Mit „Taste to Market“ öffnet die TH OWL ihr Unterstützungsangebot erstmals gezielt auch für externe Food-Start-ups. Ausgewählte Teams erhalten Zugang zu individuellem Coaching, Forschungs- und Laborinfrastruktur sowie einem Netzwerk aus Wissenschaft, Industrie und Handel.
„Tomorrow Eats zeigt, wofür die Future Food Factory OWL steht: Wissenschaft und Gründungsgeist arbeiten hier Hand in Hand. Gemeinsam schaffen wir den Sprung von der Forschung in die Praxis, damit Innovationen nicht im Labor bleiben, sondern den Menschen einen echten Mehrwert bieten“, sagt Professor Jan Schneider.
Bewerbungen für den Food-Inkubator sind bis zum 31. Oktober 2026 möglich. Interessierte können sich unter gruenden@th-owl.de informieren.
Die Veranstaltung wurde im Rahmen des Projekts Start-up Center.NRW @ TH OWL durchgeführt. Das Projekt wird durch die Europäische Union und das Land Nordrhein-Westfalen kofinanziert und unterstützt den Ausbau einer nachhaltigen Gründungskultur sowie den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in innovative Unternehmen.





