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TH OWL verurteilt Gewalt gegen iranische Hochschulen

Mit Sorge und Ablehnung blickt das Präsidium der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe auf die zunehmende Gewalt der iranischen Staatsorgane gegen friedlich demonstrierende Studierende und Angehörige von Hochschulen in Teheran und anderen iranischen Städten.

Die TH OWL verurteilt im Einklang mit den Erklärungen der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) sowie des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) die Abriegelung von Hochschulen sowie das Aussetzen von Lehrveranstaltungen.

Freiheit und Wissenschaft bedingen einander. Die TH OWL versteht sich vor diesem Hintergrund als weltoffene Hochschule, in der das Prinzip gleicher Rechte aller Menschen sowie die Überwindung geschlechtsbedingter, ethnischer, kultureller, sozialer und religiöser Benachteiligungen eine zentrale und Verpflichtung aller Mitarbeitenden ist. Diese Verpflichtung begründet auch die uneingeschränkte Solidarität mit denjenigen zivilgesellschaftlichen Kräften, die im Iran und insbesondere an den Hochschulen des Landes für ein friedliches Miteinander der Staaten und Kulturen in der Region eintreten.

Stellungnahme der Hochschulrektorenkonferenz

Stellungnahme des Deutschen Akademischen Austauschdienstes