Zum Inhalt springen

Vergleichbare Herausforderungen und mutige Lösungsansätze

„Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen, drum nehm‘ ich meinen Stock und Hut und tät das Reisen wählen […]“, sagte schon der Dichter Matthias Claudius. Recht hat er. Und wenn man die TH OWL besuchen kommt, nimmt man eine Menge interessanter Eindrücke mit nach Hause. Das tat auch Professor Dr. Niko Kohls von der Hochschule Coburg.

Der Gast aus Oberfranken war der Einladung von TH-OWL Präsident Professor Dr. Jürgen Krahl gern gefolgt, schließlich kennen sich die beiden schon länger. Stock und Hut hatte Professor Kohls allerdings zu Hause gelassen.

„Als ich im Jahr 2013 an die Hochschule Coburg berufen wurde, bekleidete Professor Krahl dort das Amt des Vizepräsidenten. Mit großem Interesse und Neugier verfolgte ich, wie sich die TH OWL zukunftsweisend entwickelt. Die Konzepte Business on Campus, des Innovation Campus Lemgo und der InnovationSPIN sind beeindruckend und vor allem zukunftsfähig“, berichtet Professor Kohls.

„Diese Beobachtung war besonders relevant für mich, da beide Hochschulen in Lemgo und Coburg ähnliche Rahmenbedingungen vorfinden und teilweise vergleichbare Herausforderungen – ich nenne beispielhaft nur demographische Entwicklungen und Veränderung der studentischen Bedürfnisse – bewältigen müssen.“

Als amtierenden Senatsvorsitzenden der Hochschule Coburg interessiere ihn besonders, wie erfahrene Kolleg:innen an anderen Hochschulen diese Herausforderungen angingen und meisterten. „Dazu haben wir einen wertvollen Austausch geführt. Die dynamische Vernetzung von Industrie, Technologie und Bildung an seinen Standorten inspirierte mich, und ich sehe potenzielle zukünftige Kooperationen als sehr vielversprechend an“, resümiert Professor Kohls.

Professor Krahl ergänzt: „Der Austausch mit Professor Kohls war nicht nur erfrischend, sondern auch zielführend. Wir können von der Konzeption und der Zielrichtung des von ihm mitgegründeten Instituts für Mensch und Ästhetik sehr viel für unsere Arbeit lernen, und wir werden den Kontakt ausbauen.“

Nach dem Besuch der TH Rosenheim ist der Besuch von Professor Kohls in diesem Jahr bereits der zweite von Hochschulrepräsentanten aus dem Freistaat Bayern mit dem Ziel einer Hochschulkooperation.