Entwicklung und Realisierung einer Anlage mit konturvariablen Fahrerlosen Transportfahrzeugen (KonVa)

Fahrerlose Transportfahrzeuge werden in Unternehmen fast aller Branchen eingesetzt, um automatisch Transporte durchzuführen. Sie benötigen dabei für Begegnungs- und Überholverkehre mehrere Fahrspuren. Projektziel ist es, die Flächenbedarfe für die Verkehrswege zu minimieren und somit der Produktion wertvolle zusätzliche Fabrikflächen zur Verfügung zu stellen.

Konzeptentwurf des Fahrerlosen Transportfahrzeugs KonVa

Forschungsgegenstand ist die Entwicklung und Umsetzung eines innovativen technischen und logistischen Lösungskonzeptes, das den automatischen Transport von Kleinladungsträgern auf engsten Transportwegen mit konturvariablen Fahrerlosen Transportfahrzeugen ermöglichen soll. Ziel ist es, dass auf einer Fahrspur der Zweirichtungs- und Überholverkehr von beladenen und unbeladenen Fahrzeugen durchgeführt wird. Das gelingt dann, wenn die Fahrzeuge in der Lage sind ihre Konturen situationsgesteuert und dynamisch so zu verändern, dass ein „Über- und Unterfahren“ möglich ist.

Kernpunkte des Projekts sind die Entwicklung der konturvariablen Fahrerlosen Transportfahrzeuge, die Fahrzeugsteuerung und ein Anlagenprototyp mit einem übergeordneten Leitsystem.

Eine erfolgreiche Entwicklung eröffnet der Intralogistik in vielen Branchen, in denen Kleinladungsträger eingesetzt werden, neue Möglichkeiten und führt zur Ressourcenschonung durch minimierte Verkehrswegflächen und Vermeidung von Fahrzeugstaus. 

Das Kooperationsprojekt wird vom Labor für Technische Logistik der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe, Lemgo, Prof.‘in Dr.-Ing. Li Li, und dem Industriepartner AAT Automation GmbH, Karlsruhe, im Zeitraum vom 01.01.2021 bis 31.12.2022 durchgeführt. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie im Rahmen des „Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand“, kurz ZIM, gefördert. Die Begleitung des Projekts mit dem FKZ KK 5122001RF0 erfolgt durch die AiF Projekt GmbH.