Wassermanagement im ländlichen Raum

Katharina Pilar von Pilchau arbeitet seit November 2025 in ihrer Praxis-Promotionsstelle. Das übergeordnete Thema ihrer Forschungsarbeit ist die Klimawandelanpassung in ländlichen Räumen im Kontext von zu viel bzw. zu wenig Wasser. Legte sie in bisherigen Tätigkeiten den fachlichen Fokus vor allem auf Starkregenereignisse kommt im Rahmen dieser Praxis-Tandemstelle noch ein weiterer Schwerpunkt hinzu: das Grundwasser. Sie fragt sich: Wie kann die Situation in der Region Höxter bewertet werden – und wie wird sie sich im Zuge des Klimawandels möglicherweise verändern? Katharina möchte durch ihre Arbeit Maßnahmen identifizieren, bei denen möglichst viele Synergien geschaffen werden. Sie sagt: „Alles in allem ist das ein richtig faszinierendes Thema. Und Forschung mit konkretem Praxisbezug: Das ist einfach meine Leidenschaft, dafür brenne ich. Ich finde das wichtig und sinnvoll und bin wahnsinnig froh, in diesem Bereich arbeiten zu dürfen.“
Landschaften erforschen, Daten erheben und auswerten, mit Modellen arbeiten: An diesen Tätigkeiten hatte Katharina bereits große Freude während ihres Geographiestudiums. Daher hatte sie eine Promotion schon damals als eine Option für die Zukunft im Hinterkopf. „Mir war aber auch bewusst, dass Promotionsstellen nicht vom Himmel fallen – und dass vor allem auch die Randbedingungen stimmen müssen. Das ist hier in diesem Praxis-Promotionsmodell von PROFuture für mich der Fall. Hätte ich mich nicht bereits erfolgreich auf diese Stelle beworben, würde ich das rückblickend definitiv wieder tun.“
Klare Strukturen und freiheitliche Forschung
Katharinas Praxispartnerin ist die Untere Wasserbehörde im Kreis Höxter. Die Arbeitsabläufe folgen klaren Strukturen, Grundlage ist das Gesetz. Hier ist Katharinas Aufgabe unter anderem die Identifizierung und Bewertung möglicher Risiken für Trinkwasserressourcen. „Diese Tätigkeit bietet mir die Möglichkeit, direkt in den Austausch mit vielen Akteur:innen zu kommen, wie beispielsweise andere Fachbehörden, Ingenieurbüros, Wasserversorgungsunternehmen, Landwirt:innen und Bürger:innen.“
Anders sieht es an der Hochschule aus: „Hier gibt mir niemand konkrete Aufgaben für meinen Arbeitstag vor. Ich organisiere mich selbst. Das ist spannend und herausfordernd zugleich – ein schöner Gegenpol zu meiner Arbeitsweise in der Praxis.“
Betreut wird ihre Promotion und ihre Forschungstätigkeit von Prof. Dr. Klaus Maas (Fachbereich Bauen und Umwelt).
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Katharina Pilar von Pilchau
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