WAI-Lab – Gestaltung resilienter Arbeitsfähigkeit in der volatilen Wertschöpfung
Das Forschungsverbundprojekt WAI-Lab hat das Ziel, resiliente Kompetenzstrukturen für Unternehmen zu entwickeln und diese praxistauglich umzusetzen. Das Ziel des Teilvorhabens der TH OWL ist die simulationsgestützte Absicherung der Arbeitsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit für eine Vielzahl an möglichen zukünftigen Umweltsituationen der Unternehmen und deren Beschäftigten. Hierzu werden die Einflussfaktoren und Wirkbeziehungen auf die individuelle und organisatorische Arbeitsfähigkeit identifiziert und in einem System-Dynamics-Modell zur Beschreibung der Dynamik von Arbeitsfähigkeit und Resilienz zusammengeführt. Ein wesentliches Ergebnis ist ein Assistenzsystem (Simulationsmodell), welches auf dem zu entwickelnden Gestaltungsmodell resilienter Arbeitsfähigkeit aufbaut und etablierte Technologien, wie Multi-Agenten-Simulation und KI-basiertes Imitationslernen (behavioral cloning), nutzt. Mit Hilfe des Simulationsmodells lassen sich personenindividuelle und unternehmensspezifische Maßnahmen zur Verhaltens- und Verhältnisprävention für verschiedene Umweltszenarien beschreiben und bewerten. Ferner verantwortet das Teilvorhaben der TH OWL die Entwicklung und Realisierung eines (technischen) Lehr- und Lernsystems (WAI-Lab) zur Stärkung der Arbeitsfähigkeit von Menschen und Unternehmen.
Das Projekt WAI-Lab wird im Rahmen des Programms „Zukunft der Arbeit“ durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.
Laufzeit: 01.01.2026 - 31.12.2028
Ansprechpartner: Jan-Phillip Herrmann jan-phillip.herrmann@th-owl.de