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Forschung

Forschungsleistungen des Fachbereichs Produktion und Technik erstrecken sich über die gesamte Wertschöpfungskette eines Industrieunternehmens – von der Marktforschung über die Entwicklung, Konstruktion, Beschaffung, Arbeitsvorbereitung, Fertigung, Logistik bis zum Vertrieb, um nur einige Forschungsbereiche zu nennen.

Themenfelder: Maschinenbau, Mechatronik, Virtuelle Produktentwicklung, Produktionstechnik, Holztechnik, Wirtschaftsingenieurwesen und Digitalisierungsingenieurwesen.

Kooperation mit Unternehmen

Für Unternehmen besteht die Möglichkeit, öffentlich geförderte Forschungsprojekte gemeinsam mit der Hochschule durchzuführen oder solche Projekte direkt zu beauftragen. Nutzen Sie die Kontaktmöglichkeiten mit den einzelnen Fachgebieten unseres Fachbereichs. Sollten Sie über die Labore keinen passenden Ansprechpartner in unserem Hause finden, so helfen Ihnen gerne die Abteilung Forschung & Transfer unserer Hochschule oder das Dekanat (Tel. +49 5261 702 3601) weiter.

Mitglieder des Fachbereichs engagieren sich in folgenden Instituten:

Institute

Future Energy – Institut für Energieforschung (iFE)

Die gelebte Energiewende ist die Vision des Future Energy – Institut für Energieforschung. Hier entstehen Energielösungen für Quartiere, Mobilität und Arbeitswelten. Beteiligt sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus vier Fachbereichen: Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur, Elektrotechnik und Technische Informatik, Maschinenbau und Mechatronik sowie Produktions- und Holztechnik. Ziel ist das ideale Energiesystem: regenerativ, auf dem neuesten Stand der Technik, sicher und zuverlässig, nachhaltig angelegt, von allen Beteiligten akzeptiert und bezahlbar.

Institut für Energieforschung (iFE)

Mitglieder des Fachbereichs engagieren sich in folgenden Forschungsschwerpunkten:

Forschungsschwerpunkte

ProErgo – Ergonomische Gestaltung von Produktionsmaschinen

Im Forschungsschwerpunkt ProErgo - "Ergonomie und Industrial Engineering" – besteht das Ziel, gemeinsam mit Industriebetrieben sozio-technische Systeme, die auch als Arbeitssysteme bezeichnet werden, unter ergonomischen und wirtschaftlichen Kriterien und unter Berücksichtigung neuer technologischer Entwicklungen zu gestalten. Weitere Informationen über die Inhalte und der beteiligten Projektpartner finden Sie unter:

www.proergo-owl.de

Direkte Digitale Fertigung im Kontext Industrie 4.0 (DiMan)

Die Direkte Digitale Fertigung im Kontext Industrie 4.0 ist ein vom Land NRW geförderter Forschungsschwerpunkt am Campus Lemgo.
Das übergeordnete Ziel ist die Realisierung der physischen und virtuellen Durchgängigkeit des gesamten Produktentstehungsprozesses von der Definition der Anforderungen über den Prototypenbau bis hin zur Fertigung. Dabei werden gleichermaßen unterschiedliche innovative Fertigungstechnologien und neue Konzepte der Mensch-Maschine-Interaktion einbezogen. Weitere Informationen zu diesem Forschungsschwerpunkt finden Sie unter:

www.th-owl.de/diman

Smart Wood Center

Das übergeordnete Ziel des Forschungsschwerpunktes „Smart Wood Center“ der TH Ostwestfalen-Lippe umfasst die Bereiche

  • Wald-Holz-Bau-Innovationen,
  • Produkt-Innovationen und
  • Prozess-Innovationen

und bildet damit die Wertschöpfungskette der Holzverarbeitung ab.

Smart-Wood-Center

Innovative Werkstoffe

Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnik beeinflussen die aktuelle Entwicklung in Elektromobilität, Energietechnik, Maschinen- und Fahrzeugbau, Informations- und Kommunikationstechnik. Werkstoffe sind wichtige, aber verborgene Innovationstreiber. Materialeffizienz ist wichtig, um die Kosten wirtschaftlich zu halten. Vor diesem Hintergrund arbeiten mehrere Labore der Fachbereiche Maschinenbau und Mechatronik sowie Produktions- und Holztechnik im Forschungsschwerpunkt „Innovative Werkstoffe“.

Forschungsaktivitäten

Verzeichnis Forschungsaktivitäten in den Fachgebieten FB6

Dr.-Ing. Theo Kiesel: Antriebstechnik, Maschinenmesstechnik 

  • Messung mechanischer Größen
  • Schwingungsprüfungen
  • Berechnung dynamischer Systeme (Simulation)  

Dr.-Ing. Jian Song: Feinwerktechnik und Mikrosystemtechnik 

  • Elektromechanische Komponenten und Systeme
  • Kunststofftechnik

Dr.-Ing. Andreas Paa: Kolbenmaschinen, Mechatronische Systeme

  • Leistungs-Rollenprüfstände
  • Hydraulische Anlagen  

Dr.-Ing. Georg Klepp: Strömungstechnik und Energietechnik  

  • Strömungssimulationen (CFD)
  • Kraft- und Arbeitsmaschinen (Ventilatoren, Kreiselpumpen, Radialverdichter)
  • Prallstrahlen (Strömung, Wärme- und Stoffübergang)
  • Biotreibstoffe  (Erzeugung und Speicherung)

Dr.-Ing. Jozef Balun: Werkstoffkunde, Wekstoffprüfung

  • Zerstörungsfreie, mechanisch-technologische Prüfverfahren
  • beanspruchungsgerechte Werkstoffauswahl
  • Schadensanalyse
Verzeichnis Forschungsaktivitäten in den Fachgebieten FB7

Die Forschungsaktivitäten erreichen Sie im FB7 auf den Webseiten der einzelnen Fachgebiete.

Verzeichnis Fachgebiete

Ausgewählte aktuelle Vorhaben

FeDiNAR - Entwicklung und Evaluation eines AR-gestützten Lernsystems

Das Ziel des Verbundprojektes FeDiNAR ist die Entwicklung und Evaluation eines AR-gestützten Lernsystems mit zugehörigen Lernszenarien, um von einem Lernenden „gemachte“ Fehler möglichst effizient für den individuellen Kompetenzerwerb zu nutzen. Mit dem FeDiNAR-System können Lernende mit konkreten Aufgaben in Lernszenarien konfrontiert werden, für die Entscheidungen zu treffen, Handlungen auszuführen und Ergebnisse zu bewerten sind. Lernende stehen hierbei an der realen Maschine und können mit dieser direkt interagieren. Ein Teil der Handlungen (und deren Auswirkungen) erfolgt allerdings ausschließlich in der virtuellen Welt (mittels eines Digitalen Zwillings), sodass z.B. ein auf der Fräsmaschine vergessener Schraubenschlüssel nur virtuell durch die Werkstatt fliegt und dies den Lernenden mittels AR visualisiert wird.

Partner:

  • Institut für Arbeitswissenschaft der RWTH Aachen University
  • Institut für Mensch-Maschine-Interaktion der RWTH Aachen University
  • oculavis GmbH
  • QualiTec GmbH

Fördergeber und Förderkennzeichen:

Das Projekt FeDiNAR (FKZ: 01PV18005C) wird gefördert im Rahmen des Förderprogramms Digitale Medien in der beruflichen Bildung - Forschungsprojekte zur Virtuellen und Erweiterten Realität (VR/AR) in der beruflichen Bildung (VRARBB) betreut durch den Projektträger DLR.

KI-Pro – KI-basierte Assistenzsystemplattform für komplexe Produktionsprozesse des Maschinen- und Anlagenbaus

Im Projekt KI-Pro werden gemeinsam mit der Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr und den Unternehmen HOMAG Kantentechnik und HOMAG Plattenaufteiltechnik innovative Assistenzsystemtechnologien für den Maschinenbau erforscht. Dabei werden Methoden der künstlichen Intelligenz und des maschinellen Lernens genutzt.

CO2-BINDER

Das Projekt CO2-BINDER ist ein interdisziplinäres Forschungs- und Transferprojekt zur Substitution fossilbasierter Baustoffe durch innovative Holzbauprodukte. Die wissenschaftliche Leitung liegt bei der Georg-August-Universität Göttingen (Abteilung Holzbiologie und Holzprodukte) in Kooperation mit der Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe (Fachbereich Produktion und Technik, Forschungsschwerpunkt Smart Wood Center) sowie der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (Fachbereich Architektur, Fakultät Bauen und Erhalten, Hildesheim).

Ziel des Projekts ist es, neue Holzprodukte auf Basis bislang wenig genutzter Holzarten – insbesondere Laubholz – und -qualitäten zu identifizieren und weiterzuentwickeln. Dazu zählen hybride Holzprodukte, beispielsweise aus der Kombination von Laub- und Nadelholz, ebenso wie kreislauffähige, leistungsfähige Verbindungen. Im Fokus stehen biobasierte Klebstoffe, metallfreie Holz-Holz-Verbindungen sowie die Optimierung der Produktentwicklungen – von der Materialauswahl über Konstruktion und Fertigung bis hin zur praktischen Anwendung. CO2-BINDER deckt die gesamte Innovationskette ab: von der Grundlagenforschung im Labor über Prototypen und Demonstratoren bis hin zu Produktionslayouts und Produktdatenblättern. Durch lösbare, biobasierte Verbindungen, ressourceneffiziente und beanspruchungsgerechte Hybridlösungen sowie den Einsatz regionaler Holzsortimente werden Kreislauffähigkeit und Kohlenstoffspeicherung gesteigert und energieintensive Baustoffe ersetzt.

Ein besonderer Schwerpunkt an der Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe liegt auf der Entwicklung seriennaher, material- und energieeffizienter Fertigungsprozesse. Dazu gehören CNC- und Automatisierungslösungen sowie die Konzeption geeigneter Werkzeuge und Vorrichtungen, um eine skalierbare Produktion und die spätere Anwendung der Produkte in der Baupraxis zu ermöglichen.

Weitere Informationen

AGrandBuild – Untersuchung des Nutzungspotentials von Küstentannenholz als klimaresistente Alternative zur Substitution von Fichtenholz in lastabtragenden Holzbauprodukten

Titel: AGrandBuild –  Untersuchung des Nutzungspotentials von Küstentannenholz (Abies grandis (Dougl. Ex D. Don) Lindl.) als klimaresistente Alternative zur Substitution von Fichtenholz (Picea abies Karst.) in lastabtragenden Holzbauprodukten

Projektleitung: Prof.´in Katja Frühwald-König | Fachbereich Produktion und Technik

Forschungsschwerpunkt: Umwelt & Ressourcen

Kurzbeschreibung: 
Die Verknappung von Fichtenholz, bedingt durch den Klimawandel, macht es notwendig klimaresiliente Alternativen zur Deckung der steigenden Nachfrage nach nachhaltigen, biobasierten Baumaterialien zu untersuchen. Das Projekt „AGrandBuild“ befasst sich mit den Verwendungspotentialen des Holzes der Küstentanne in lastabtragenden Holzbauprodukten. Bisher ist in Deutschland lediglich die Nutzung von Küstentannenholz nordamerikanischer Holzherkunft (USA, Kanada) für tragende Zwecke über das „Hemfir“- Sortiment zulässig. Das Ziel des Projekts ist es, die Verwendbarkeit des Küstentannenholzes aus deutscher Herkunft auf Basis deutscher Festigkeitssortiernorm zu prüfen und eine Einstufung in EN 1912 vorzubereiten, um langfristig die holzbasierte Rohstoffversorgung im Bauwesen sicherzustellen. Das Projekt gliedert sich in vier Hauptziele entlang der Wertschöpfungskette: Rundholzeigenschaften: Untersucht werden die Qualität des Rohholzes und die Einflüsse waldbaulicher Maßnahmen. Dabei soll auch eine mögliche Anpassung bestehender Sortierkriterien für die Küstentanne evaluiert werden. Festigkeitssortierung: Es wird sowohl die visuelle als auch die maschinelle Sortierung des Holzes nach einschlägigen Normen geprüft. Ziel ist die Anpassung der Sortierkriterien und Klassengrenzen an die spezifischen Eigenschaften der Küstentanne, um diese nach Projektabschluss in den Katalog sortierbarer Holzarten aufnehmen zu können. Bauprodukte: Die Herstellung von verklebten Bauprodukten aus Küstentanne soll evaluiert sowie physikalische und mechanische Eigenschaften ermittelt werden. Modellierung und Optimierung: Elastomechanische und hygroskopische Holzeigenschaften werden ermittelt und für die rechnergestützte Materialmodellierung sowie Optimierung von Bauprodukten verwendet. Dieses Projekt zielt auf eine hochwertige Nutzung des Küstentannenholzes im Bauwesen, um klimabedingten Herausforderungen und einer wachsenden Nachfrage nach nachhaltigem Holzbau gerecht zu werden.

Projektwebsite: noch nicht vorhanden 

Laufzeit: 01.10.2025 – 30.09.2028

Fördersumme: 438.617,84 €

Partner:innen: Wald und Holz NRW

Kontakt:
Prof.´in Katja Frühwald-König
Tel.: +49 5261 702 5827
E-Mail: katja.fruehwald(at)th-owl.de

(Stand: 06.10.2025)

Gefördert durch: Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH)

3D-MC2B - 3D-Metalcore-LDS-Circuit-Board: 3D-Leiterkartenaufbau mittels Poly-merbeschichtungen von Metallsubstraten und Laser-Direkt-Strukturierung für kompakte leistungselektronische Applikationen

Im Projekt „3D-MC2B“ werden individuell gestaltbare Schaltungsträger und die daraus resultierenden Möglichkeiten, hochintegrative Elektronik in komplexe und geringe Bauräume zu platzieren, untersucht. Der innovative Ansatz ist die Verwendung pulverbeschichteter Metallgrundkörper, welche im Vergleich zu den bisherigen durch Spritzguss geformten Kunststoffen unter anderem erheblich bessere thermische Eigenschaften hinsichtlich Wärmemanagement aufweisen. Weitere Informationen finden Sie unter:

www.th-owl.de/produktion/llaf

RESSIAR-MID - Requirements for Smart Sensor Systems for IoT-Applications in Retrofit Equipment using Spatial Integration-Technologies

Mit dem Ziel Retrofit-Sensorsysteme räumlich in Maschinen und Anlagen zu integrieren, werden im Projekt „RESSIAR-MID“ neuartige MID-Prozesstechnologien untersucht und weiterentwickelt. Zum Einsatz kommt hierbei unter anderem die Laser-Direkt-Strukturierung von additiv gefertigten Kunststoffbauteilen, da hiermit individuelle Sensorsysteme bereits in kleinen Losgrößen erzeugt werden können. Weitere Informationen finden Sie unter: 

www.th-owl.de/produktion/llaf

MERLIN - Smarte drahtlose MID Sensorsysteme für IOT Anwendungen

Die Vernetzung von Maschinen, Geräten und Anwendungen im Internet of Things (IoT) stellt hohe Anforderungen an die Produktentwicklung. Es besteht eine Diskrepanz zwischen dem hohen Bedarf an individuellen Sensoren und den am Markt verfügbaren Elektronik-Technologien. Die Lösung sind Sensoren, die individuell mit Hilfe von Additive Manufacturing (AM) und Mechatronic Integrated Devices (MID) gefertigt werden. Dank MIDs werden mechanische und elektrische Funktionen in einem Bauteil integriert. Dort, wo es bisher schwierig war, Sensoren zu platzieren, ist es mit Hilfe der neuen Technik möglich. Im Rahmen des it's OWL-Projekts sollen eben jene neuen Einsatzmöglichkeiten von AM-MID-Applikationen im Maschinen- und Anlagenbau analysiert werden. An dem Projekt arbeiten das Fraunhofer IEM, die TH OWL, Lenze SE, CP contech electronic, steute Technologies sowie Berg & Co. Weitere Informationen finden Sie unter:

www.th-owl.de/produktion/llaf

Pro-LowCode - Entwicklung und Umsetzung eines ganzheitlichen Ansatzes zur Digitalisierung von Prozessen in Industriebetrieben mittels Low-Code-Software

In Unternehmen besteht ein steigender Bedarf an betriebsspezifischen Softwareanwendungen zur Digitalisierung und Optimierung von Prozessen. Für die Erstellung und Anpassung dieser Anwendungen werden derzeit vor allem IT-Fachkräfte benötigt. Da in vielen Unternehmen ein Mangel an IT-Fachkräften besteht und die IT-Abteilungen zumeist stark ausgelastet sind, ist diese Vorgehensweise kostenintensiv und geht mit langen Bereitstellungszeiten einher. Eine Alternative besteht darin, dass Beschäftigte in Fachabteilungen auf einfache und schnelle Weise selbst betriebsspezifische Softwareanwendungen erstellen, mit denen die bestehenden Prozesse digital unterstützt und damit optimiert werden. An einer solchen Lösung arbeitet das Konsortium des vom Land NRW geförderten it‘s OWL Projektes „Entwicklung und Umsetzung eines ganzheitlichen Ansatzes zur Digitalisierung von Prozessen in Industriebetrieben mittels Low-Code-Software“ (Pro-LowCode), das Anfang März mit einer Laufzeit von zwei Jahren gestartet ist.

Weitere informationen

SInnAssist - Assistenzsysteme für Personen mit Unterstützungsbedarfen

Im Projekt „SInnAssist“ wird ein innovatives Assistenzsystem für Personen mit Unterstützungsbedarfen entwickelt, erprobt und eingesetzt. Dabei wird das Ziel verfolgt, diesen Personen eine größtmögliche Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen. Neben der Bereitstellung von situativen Unterstützungsleistungen im Bereich der manuellen Montage wird auch ein Assistenzsystem zur Unterstützung der sozialen Arbeit zum Einsatz kommen. Das Projekt leistet damit einen entscheidenden Beitrag zur Integration dieser Personen in den ersten Arbeitsmarkt. Seitens der TH OWL ist das Labor für Industrial Engineering (Prof. Dr. Sven Hinrichsen und Prof. Dr. Sven Tackenberg) an diesem Verbundprojekt beteiligt. Die Leitung des Projektes liegt bei der Fachhochschule der Diakonie in Bielefeld (Prof. Dr. Frank Dieckbreder). Weitere Informationen zu den Inhalten und beteiligten Projektpartnern finden Sie unter nachfolgendem Link:

http://sinnassist.fh-diakonie.de

KonVa - Entwicklung und Realisierung einer Anlage mit konturvariablen Fahrerlosen Transportfahrzeugen

Fahrerlose Transportfahrzeuge werden in Unternehmen fast aller Branchen eingesetzt, um automatisch Transporte durchzuführen. Sie benötigen dabei für Begegnungs- und Überholverkehre mehrere Fahrspuren. Projektziel ist es, die Flächenbedarfe für die Verkehrswege zu minimieren und somit der Produktion wertvolle zusätzliche Fabrikflächen zur Verfügung zu stellen.

Konzeptentwurf des Fahrerlosen Transportfahrzeugs KonVa

Forschungsgegenstand ist die Entwicklung und Umsetzung eines innovativen technischen und logistischen Lösungskonzeptes, das den automatischen Transport von Kleinladungsträgern auf engsten Transportwegen mit konturvariablen Fahrerlosen Transportfahrzeugen ermöglichen soll. Ziel ist es, dass auf einer Fahrspur der Zweirichtungs- und Überholverkehr von beladenen und unbeladenen Fahrzeugen durchgeführt wird. Das gelingt dann, wenn die Fahrzeuge in der Lage sind ihre Konturen situationsgesteuert und dynamisch so zu verändern, dass ein „Über- und Unterfahren“ möglich ist.

Kernpunkte des Projekts sind die Entwicklung der konturvariablen Fahrerlosen Transportfahrzeuge, die Fahrzeugsteuerung und ein Anlagenprototyp mit einem übergeordneten Leitsystem.

Eine erfolgreiche Entwicklung eröffnet der Intralogistik in vielen Branchen, in denen Kleinladungsträger eingesetzt werden, neue Möglichkeiten und führt zur Ressourcenschonung durch minimierte Verkehrswegflächen und Vermeidung von Fahrzeugstaus. 

Das Kooperationsprojekt wird vom Labor für Technische Logistik der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe, Lemgo, Prof.‘in Dr.-Ing. Li Li, und dem Industriepartner AAT Automation GmbH, Karlsruhe, im Zeitraum vom 01.01.2021 bis 30.08.2023 durchgeführt. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie im Rahmen des „Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand“, kurz ZIM, gefördert. Die Begleitung des Projekts mit dem FKZ KK 5122001RF0 erfolgt durch die AiF Projekt GmbH.

Labor Technische Logistik

CO2Bau - Nachhaltiges Bauen und Sanieren - Dekarbonisierung des Gebäudebestands mit minimiertem Ressourceneinsatz

Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft im Bau und Betrieb von Gebäuden sind lediglich unter Beteiligung aller Akteure entlang der Wertschöpfungskette zu erreichen. Anforderungen in den Bereichen Material- und Energieeinsatz bedürfen der koordinierten Abstimmung zwischen Wissenschaft und den Akteuren der Baubrache zur zielgerichteten Erarbeitung von Lösungsstrategien in Themenfeldern wie „serielles Bauen und Sanieren“, „zukunftsfähige Gebäudetechnik“ oder „zirkuläre Verwendung von Baustoffen“.

Ziele des Projektes sind die Analyse der Bedarfe und Herausforderungen der Baubranche zur Gewährleistung ihrer Zukunftssicherheit, eine Ableitung konkreter Handlungsmaßnahmen zur Bewältigung der genannten Herausforderungen sowie die Etablierung einer Kooperationsplattform zur Förderung des Wissenstransfers unter dem Themenschwerpunkt „Dekarbonisierung im Bauwesen und Gebäudebestand“.

  • Das Projekt „CO2Bau“ wird gefördert im Rahmen des Förderprogramms „Kooperationsplattformen 2022“ des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen (MKW NRW).
  • Laufzeit: 01.05.2023 – 30.04.2027
  • Projektpartner:

    o   Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe, Fachbereich Produktions- und Holztechnik, Prof.´in Katja Frühwald-König
    o   Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe, Detmolder Schule für Architektur, Fachbereich Bauphysik und technischer Ausbau, Prof.´in Dr.-Ing. Susanne Schwickert
    o   Hochschule Düsseldorf, Institut für lebenswerte und umweltgerechte Stadtentwicklung IN-Lust, Prof. Dr.-Ing. Eike Musall

 

Veröffentlichungen

Veröffentlichungen Fachbereich Maschinenbau

Die Veröffentlichungen des Fachbereiches Maschinenbau werden in unserer Datenbank zentral gesammelt. Für eine Übersicht nutzen Sie den folgenden Link.

Veröffentlichungen FB 6

Veröffentlichungen Fachbereich Produktions- und Holztechnik

Die Veröffentlichungen des Fachbereiches Produktions- und Holztechnik werden in unserer Datenbank zentral gesammelt. Für eine Übersicht nutzen Sie den folgenden Link.

Veröffentlichungen FB 7

Forschung und Transfer an der TH OWL

Forschungs- und Transferzentrum (FTZ)

Die TH OWL gehört zu den forschungsstarken Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Deutschland und lebt einen lebendigen Transfer. Unsere Innovationskultur ist ergebnis- und anwendungsorientiert. Das heißt: Wir forschen in gemeinschaftlichen Projekten mit Unternehmen und stärken auf diese Weise die Innovationskraft unserer Partner und der Region. Dabei setzen wir auf inhaltliche Profilierung in strategischen Forschungsfeldern.

Menschen, die sich in einem kreativen Umfeld begegnen, sehen wir als die Basis für originelle Denkansätze in der Forschung. Die TH OWL bietet dafür den Rahmen: eine gut ausgebaute Forschungsinfrastruktur, optimale Unterstützung für Promotionen und Gründungen sowie ein etabliertes Netzwerk aus Wirtschaft, Wissenschaft, Gesellschaft und Kultur. All diese Fäden laufen in unserem Forschungs- und Transferzentrum (FTZ) zusammen.

Forschungs- und Transferzentrum (FTZ)

Forschung und Entwicklung

Forschung erschließt neues Wissen und ist die Antwort auf eine Neugier, die in uns allen steckt. Sie wird durch Publikationen, Erfindungen oder künstlerische Werke sichtbar – an der TH OWL insbesondere in Kooperationen mit Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft, denn wir leben einen starken Anwendungsbezug.

Forschung und Entwicklung