Noch Fragen?
Studienberatung und FAQs

Vielleicht sind bis hierher noch Fragen offen geblieben. In unseren FAQs haben wir die häufigsten Fragen gesammelt und kurz beantwortet. Scroll also bitte einmal nach unten, ob du deine Frage findest.
Einen guten Eindruck über die Aktivitäten in der Holztechnik bekommst du auch über Instagram. Da posten wir regelmäßig aktuellen Content zum Studiengang:
https://www.instagram.com/holztechnik_th_owl_lemgo/.
Melde dich jederzeit gern bei unserer Mitarbeiterin Constanze Kiwitt – genau dafür ist sie da. Sie hat selbst nach dem Abitur eine Tischlerausbildung gemacht und Holztechnik studiert. Es gibt keine dummen Fragen – nur gute Gespräche 🙂.
Du erreichst Constanze
telefonisch: +49 5261 702 5042
Mail: constanze.kiwitt@th-owl.de
Du könntest dir vorstellen, Holztechik zu studieren oder hast die Enstcheidung für das Studium getroffen? Infos zu Bewerbung und Einschreibung (Hochschuldeutsch für Anmeldung 😉) gibt es beim Immatrikulationsamt der TH OWL. Dort wählst du unter “Online Bewerben und Einschreiben” den Button für den zulassungsfreien Bachelorstudiengang oder clickst dich direkt ins
👉 Bewerbungsportal der TH OWL: Anmeldung
Persönliches
Es ist natürlich mit mehr Aufwand verbunden bzw. eine größere Umstellung, als wenn du direkt aus der Schule kommen würdest - organisiere dich in Lerngruppen, gehe zu den Tutorien und Übungen und das Wichtigste: Bleib am Ball! Dann klappt das schon. Bei der Selbstorganisation sind die Studierenden mit Berufserfahrungen hingegen sogar häufig im Vorteil.
Häufig haben Studierende mit Ausbildung Vorwissen in den Modulen, welche Holzanatomie etc. lehren, jedoch haben Studierende, die direkt aus der Schule kommen, einen Vorteil was Fächer wie Mathe und Physik angeht da, sie keine mehrjährige "Pause" aufgrund der Ausbildung eingelegt haben. Daher sind die Chancen insgesamt eher ähnlich und Studierende ergänzen sich untereinander gut.
Holztechnik ist ein eher familiärer Studiengang, daher gehst du nicht in der Masse unter. Praktikumsgruppen umfassen ca. 10 Personen - damit auch wirklich jede/r alles mitbekommt.
Ja, ca. 20 % der Studierenden sind Frauen (aber schwankend). Frauen sind dabei i.d.R. sehr erfolgreich ;-)
Je nach Art des Problems natürlich unterschiedlich, aber sowohl die anderen Studierenden als auch die Mitarbeitenden sind meist sehr hilfsbereit. Faustregel: Frag zuerst andere Studierende. Vieles kann dann schon geklärt werden (Klausuren, wo ist welcher Raum, ist das schwierig, wie funktioniert meine KIS-Karte etc.). Bei ernsteren Problemen oder inhaltlichen Fragen zum Studium kannst du dich jederzeit an die Mitarbeiterin der Holztechnik Constanze Kiwitt wenden, (z. B. “Ich schaffe mein Studium nicht…”, “Ich brauche Unterstützung bei der Suche eines Praxissemesters/Praktikums…”, etc.) . Sie hat den Studiengang selbst studiert und kennt sich an der Hochschule sehr gut aus - ihr findet zusammen garantiert eine Lösung!
Im Normalfall ja!
Falls du etwas langsamer studierst und die eine oder andere Klausur später schreibst - die Regelstudienzeit von 7 Semestern einzuhalten, ist keine Pflicht. Man muss auch von was leben - das wissen an der Hochschule alle. Viele arbeiten nach dem Praxissemester als Werkstudierende weiter in demselben Unternehmen, man kann auch als studentische Hilfskraft direkt in der Hochschule arbeiten.
Semesterablauf
- Im Studium spricht man nicht von Schuljahr sondern von Semestern, da ist ein halbes Jahr.
- Die Vorlesungszeit dauert etwa 20 Wochen in jedem Semester.
- Im Wintersemester geht sie von Ende September bis Anfang Februar.
- Im Sommersemester von Ende März bis Mitte Juli.
- Den genauen Zeitraum legt das Bildungsministerium fest.
- Dazwischen ist jeweils vorlesungsfreie Zeit. In dieser sind auch keine Prüfungen. Du musst also i. d. R. nicht vor Ort sein (kannst also Urlaub machen, arbeiten, oder lernen ;-))
- Du kommst nach Stundenplan in die Hochschule (frühestens 08:00 Uhr)
- Jede Lehrveranstaltung dauert 90 min (2 x 45 min, wie in der Schule). Manchmal sind Freistunden.
- Mittagspause ist von 13:05 bis 14:00 Uhr - du kannst in der Mensa essen (sehr günstige Studentenpreise!), einfach chillen oder, falls du in der Nähe wohnst, die Pause zu Hause verbringen.
- Ab 14:00 Uhr gibt es noch einmal Lehrveranstaltungen - meistens jedoch nicht länger als 18:00 Uhr.
- Insgesamt hast du regulär 24 Schulstunden, also 12 x 90 min Unterricht in der Hochschule in der Woche verteilt. Die Hälfte ist Vorlesung, die andere Hälfte Praktikum. Der Mittwoch ist meist ziemlich leer, Dienstag und Donnerstag ziemlich voll.
Studieninhalte/Prüfungen
Klassische Herausforderderungen sind für viele (nicht alle!) erfahrungsgemäß
- Mathe (nicht zwangsweise thematisch schwierig, aber aufgrund des Umfangs)
- Physik
- Technische Mechanik 1 u. 2
- ansonsten je nach persönlichem Vorwissen und persönlicher Neigung auch andere Fächer
Meist hilft es sehr, in einer Lerngruppe zu sein.
In den ersten 4 Semestern sind alle Fächer vorgegeben und der Studenplan wie in der Schule organisiert, sodass du alle Fächer garantiert ohne Überschneidung besuchen kannst. Im 5. Semester bist du im Praxissemester und arbeitest Vollzeit. Im 6. und 7. Semester hast du über die Schwerpunkte Wahlmöglichkeiten, wir garantieren dabei, dass es keine Überschneidungen zwischen den Schwerpunktfächern gibt.
Die meisten Foliensätze und viele Materialien werden online zur Verfügung gestellt. Das Studium an sich ist ein Präsenzstudium, d. h. die Lehrveranstaltungen sind nicht online - das ginge bei den meisten praktischen Inhalten auch gar nicht.
In Vorlesungen häufig Frontalunterricht; in den dazugehörenden Übungen gibt es die praktische Anwendung des Gelernten. Du kannst aber jederzeit Fragen stellen oder nach der Vorlesung die Lehrenden ansprechen.
- Im Praxissemester (5. Semester) kannst du dein Unternehmen frei wählen.
- Ab dem 6. Semester können Interessen regulär durch den Aufbau des Studiums vertieft werden (Vertiefungsrichtungen, Wahlmodule).
- Es können immer zusätzliche Module aus der gesamten Hochschule belegt werden (auch ohne das Schreiben der zugehörigen Prüfung).
- Es werden verschiedenen Projekte auch mit Unternehmen anderen Partnern angeboten, bei denen du mitmachen kannst (z. B. Bootsbau, Lastenradbau, Möbelleichtbau, Pilzgebundene Werkstoffplatten, Bau von Cachons mit Schülern; u. v. m.
- Laptop oder Tablet gerne mit Microsoft, das passt besser zur vohandenen Infrastruktur. Apple geht natürlich auch, ist nur manchmal für dich umständlicher.
- Es wird MS Office (oder vergleichbar) genutzt: Word, Excel, Powerpoint
- Auf dem Rechner sollten auch Zeichenprogramme wie AutoCAD Inventor laufen.
- Block und Stift braucht man auch manchmal noch.
JA! Herz des Studiengangs ist die Tischlerwerkstatt am Standort Lemgo. Wenn du kein Tischler/keine Tischlerin bist, kannst du den Umgang mit den üblichen Tischlereimaschinen erlernen. Ingenieurmäßig wird es in den Maschinenpraktika. Hier geht es darum, die verschiedenen Bearbeitungsprozesse und ihre Einflüsse im Detail zu verstehen. Außerdem lernst du verschiedenste Mess-, Prüf- und Auswertungsmethoden kennen, die zur Bearbeitung wissenschaftlicher Fragestellungen und zur Optimierung der Prozesse benötigt werden. Verfahren, die wir selbst nicht abbilden können, schauen wir uns direkt in der Praxis bei den Unternehmen an, z. B. Holzwerkstoffherstellung oder Fertighausbau.
Jobaussichten
Als Bachelor of Engineering der Holztechnik (B.Eng.) sind mögliche Positionen für dich
- ProzessingenieurIn
- Technologe/Technologin
- ProduktmanagerIn
- Technische/r VertrieblerIn
- QualitätsmanagerIn
- AnwendungstechnikerIn
- BetriebsleiterIn
- Technische/r LeiterIn
- ProduktionsleiterIn
- TeamleiterIn
- …..
Branchen:
- Holzwerkstoffe
- Küchen
- Klebstoffe
- Möbel
- Verbinder/Beschläge
- Holzbau
- Holzbearbeitungsmaschinen
- Software
- Consulting/Beratung
- Beschichtungen
- Lacke/Oberflächen
- Spielzeug/Spielplätze
- Fußboden/Laminat/Leisten
- Sägewerk
- Caravan
- Yacht
- Forschung
- ………..
- Ja, hängt jedoch auch vom eigenen Engagement ab. Manches ist Pflicht, anderes freiwillig.
- Messen (Ligna/Interzum/MIKO Connect/Holz-Handwerk, …..)
- EBH-Kongress
- Exkursionen zu verschiedenen Unternehmen (z. B. Egger, ….)
- Fachtagungen
- Studentische Wettbewerbe (Pfeiffer Zukunftstage, ….)
- Kooperatives Studium
- Energieberater (BAFA) in Detmold
- Wohngebäude, nicht Wohngebäude
- REFA
- MTM
- Pädagogik-Module
- TSM ½
Sprachkurse
Leben und Finanzen
- Nein
- Pendeln über eine weite Entfernung kann zermürbend sein.
- In Lemgo zu wohnen ist positiv für das studentische Leben (WGs, Partys, ….)
Es gibt viele freiwillige Projekte (Lastenradbau, Küchenprojekt, Racing Team, FabLab, ….) von der Hochschule. Der Asta (Studierendenvertretung) bietet verschiedene Sportarten umsonst oder sehr günstig an. Der Asta und die Fachschaften veranstalten außerdem Partys, Kino uvm.
Abseits der Hochschulangebote gibt es in Lemgo und Umgebung sehr viele Sportvereine (Schwimmen, Tennis, Volleyball, Handball), Fitnessstudio und kulturelle Angebote sowie eine Kneipenszene und viele Cafés - die Innenstadt mit Fußgängerzone ist ziemlich schön. In der Region findest du fast alles, mit dem Zug kommst du direkt in die Großstadt Bielefeld.
Studentenwohnheime, bestehende WGs, Neugründung von WGs in normalen Wohnungen nach Absprache mit dem Vermieter - alles günstiger als in Studentenhochburgen wie Köln, Münster, Berlin etc.
- BaföG --> nur Regelstudienzeit ( + 1 Flexibilitätssemester)
- + maximal Minijob (Entschädigung für Ehrenämter ggf. zusätzlich möglich)
- Nebenjob (bei Nicht-BaföG-Bezug) (max. 20 Wochenstunden)
- SHK (Studentische Hilfskraft an der Hochschule) (Minijobgrenze beachten!)
- Werksstudenten (mit oder ohne kooperativem Studium möglich)
- Studienkredit
Formales
- Prüfungen: bei Prüfungen mit abgelaufener Anmeldefrist --> Krankschreibung innerhalb von 3 Tagen bei Prüfungsamt vorlegen
- Während des Semesters: Bei Terminen, wo mit euch geplant wurde (Exkursionen Praktika etc.) E-mail an Lehrende/praktikumsleitende Person
- Vorlesung etc.: Zuhause bleiben, gesund werden und die Komillitonen fragen, ob irgendwas klausurrelevantes erwähnt wurde :D
- Grundsätzlich kein Problem! Du kannst so lange studieren, wie du möchtest (oder es dir leisten kannst :D)
- Es gibt jedoch nur für die Regelstudienzeit BAfög (+ einmalig anwendbares Flexibilitätssemester) daher falls Bafög notwendig: 7-8 Semester unterstützte Studienzeit. Darüber hinaus müsstest du dich dann selbst finanzieren (neben dem Studium arbeiten gehen, ….)
- Wenn du nicht in der Regelstudienzeit bist, kann es sein, dass du Überschenidungen im Stundenplan bekommst - logisch, da du dann vielleicht Fächer aus verschiedenen Semestern gleichzeitig belegen möchtest.
- Eine Prüfung kann 3 mal wiederholt werden. Ein Nicht-Bestehen im dritten Versuch führt zur Exmatrikulation und einer Sperre von Studiengängen dieser Art in Deutschland für dich.
Das ist pauschal nicht zu sagen. Es kann ein entsprechender Antrag gestellt werden, der immer im Einzelfall geprüft wird.