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Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe

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Forschungsdatenmanagement

Daten-Lebenszyklus

Forschungsdaten unterliegen einem Lebenszyklus (Data Life Cycle). Im Forschungsdatenmanagement werden alle Phasen des Lebenszyklus von Daten in ihrer Abhängigkeit voneinander betrachtet. Der Datenlebenszyklus wird in unterschiedlichen Modellen dargestellt, die – basierend auf dem Modell des Datenlebenszyklus des UK Data Archive – aus sechs Phasen bestehen. In jeder Phase fallen dabei typische Aufgaben an, die je nach Fachgebiet unterschiedlich umfangreich sein können:

Abbildung 1 – Datenlebenszyklus nach UK Data Archive
Abbildung 1 – Datenlebenszyklus nach UK Data Archive
  • Datenerstellung:
    Die Erstellung  umfasst die Phase der Planung und Antragstellung, die Konzeption eines Datenmanagementplans sowie die eigentliche Erhebung der Daten.
  • Datenverarbeitung:
    In dieser Phase werden die Daten in verschiedenen Abläufen verarbeitet, bspw. digitalisiert, überprüft, validiert und bereinigt. Wichtig ist hier auch die Beschreibung der Forschungsdaten.
  • Datenanalyse:
    Forschungsdaten werden analysiert und interpretiert um Forschungsergebnisse zu gewinnen.
  • Datenarchivierung:
    Die Daten werden einem Archiv hinzugefügt. Es müssen geeignete Formate und Medien ausgewählt werden. Zu berücksichtigen ist Größe und Anzahl der Datensätze sowie die erwartete Zugriffshäufigkeit. Diese Phase beinhaltet auch die Durchführung von Qualitätskontrollen als auch die Datenaufarbeitung.
  • Datenzugang:
    Ziel der Archivierung ist die Zugänglichmachung der Daten. Erst durch den Zugang ist die Sichtbarkeit von Forschungsleistungen gewährleistet. Urheberrechte sollten im Vorfeld geklärt sein. Der Zugriff auf die Daten kann über verschiedene Zugriffsrechte gesteuert werden.
  • Datennachnutzung:
    Archivierte, zugängliche Forschungsdaten können für die eigene Forschung wiederverwendet werden.