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Dringliche Warnung vor Emotet-Virus

Der Trojaner Emotet zählt auch in diesem Jahr zu den gefährlichsten Schadprogrammen weltweit. Da wir aktuell einige betroffene Computer-Systeme an der Hochschule haben, möchten wir Sie erneut auf das Thema aufmerksam machen.

Was ist ein Emotet-Virus - Emotet verbreitet sich über SPAM-Kampagnen, in denen zugestellte E-Mails Sie auffordern auf in der E-Mail enthaltene Links/Verweise (URLs) oder Anhänge zu klicken. Vorgetäuschte Absender dieser SPAM-E-Mails sind häufig bekannte Mitarbeitende oder bekannte organisationsfremde Personen. Diese Sicherheit, also die scheinbare Kenntnis des Absenders, ermutigt dem in der E-Mail enthaltenden Link zu folgen, oder den Anhang mit einem Mausklick zu öffnen. Ist das System einmal infiziert, kann es von dort die Kontrolle im Hochschulnetz weiter ausbauen und zumindest im ersten Schritt Ihre Daten inkl. eingebundenen Netzlaufwerken absaugen oder unbrauchbar machen. 

So können Sie sich schützen

  • Installieren Sie zeitnah bereitgestellte Sicherheitsupdates für Betriebssysteme und Anwendungsprogramme (Webbrowser, E-Mail-Clients, Office-Anwendungen usw.)
  • Setzen Sie Antiviren-Software ein und aktualisieren Sie diese immer wieder
  • Sichern Sie regelmäßig Ihre Daten (Backups)
  • Richten Sie ein gesondertes Benutzerkonto auf dem Computer ein, um zu surfen und E-Mails zu schreiben
  • Benutzen Sie nicht das Administrator-Konto für Ihre tägliche Arbeit
  • Öffnen Sie auch bei vermeintlich bekannten Absendern nur mit Vorsicht Dateianhänge von E-Mails (insbesondere Office-Dokumente)
  • Prüfen Sie in den Nachrichten enthaltene Links, bevor sie diese anklicken
  • Bei einer verdächtigen E-Mail sollten Sie im Zweifelsfall den Absender anrufen und sich nach der Glaubhaftigkeit des Inhaltes erkundigen

Was Sie tun können, wenn Sie betroffen sind?