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Besuchen, Mitmachen, Experimentieren und Entdecken

Tag der offenen Tür

Save the date!

Der nächste Tag der offenen Tür an der TH OWL in Detmold und Lemgo findet am 5. Juni 2027 statt. Weitere Informationen veröffentlichen wir rechtzeitig auf dieser Seite.

Offene Türen, offene Labore, offene Gespräche

Wie sieht ein Studium an der TH OWL aus? Welche Forschungsprojekte prägen die Zukunft? Und was passiert eigentlich in den Laboren, Werkstätten und Kreativräumen unserer Hochschule? 

Beim Tag der offenen Tür lädt die Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe alle ein, die neugierig sind auf Studium, Forschung und das Leben auf dem Campus. Egal ob Sie sich für ein Studium interessieren, mit Familie kommen, aus der Nachbarschaft sind, als Fachkraft vorbeischauen oder einfach neugierig sind – erleben Sie die TH OWL aus nächster Nähe!

  • Mitmachen und Ausprobieren: Technik, Kreativität, Wissenschaft – für Groß und Klein gibt es jede Menge zu entdecken!
  • Studium mit Zukunft: Finden Sie heraus, welcher unserer Studiengänge zu Ihnen passt.
  • Forschung live erleben: Schauen Sie sich an, woran unsere Fachleute tüfteln, und entdecken Sie unsere Labore und Werkstätten.
  • Arbeiten und Ausbildung: Die TH OWL ist mehr als eine Hochschule – hier finden Sie auch spannende Karriere- und Ausbildungsmöglichkeiten.
  • Genießen und Feiern: Freuen Sie sich auf gutes Essen, Musik und beste Stimmung.

Jetzt vormerken und dabei sein!

Ein Blick zurück: 9. Mai 2026

Voller Begeisterung, Experimenten, Mitmach-Aktionen und Entdeckungen

Gute Stimmung, strahlende Gesichter und zahlreiche Wissensdurstige: Zahlreiche Besucher:innen haben am 9. Mai 2026 unsere Standorte in Lemgo und Detmold besucht, um die TH OWL kennenzulernen, Forschung zu erleben und mit Studierenden sowie Beschäftigten ins Gespräch zu kommen. Von spannenden Experimenten über Mitmach-Aktionen bis hin zu Campusführungen bot die Veranstaltung vielfältige Einblicke in die Welt unserer Hochschule.

Mitmachen, ausprobieren, studieren

Das war der Tag der offenen Tür 2026

Dem Tuckern des ältesten lauffähigen Dieselmotors der Welt lauschen, eine Sternwarte erkunden, ein professionelles Fernsehstudio kennenlernen, in immersive Traumwelten mit eigens komponierter Musik eintauchen, eine Leonardo-Brücke errichten, einen Minibagger fahren, einen Feldroboter steuern oder die Zukunft in einem Escape Room dekodieren – an nur einem einzigen Tag? Unmöglich? Keinesfalls!

Das alles und noch viel mehr konnten die zahlreichen Besucher:innen beim diesjährigen Tag der offenen Tür der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe (TH OWL) auf dem Kreativ Campus Detmold und dem Innovation Campus Lemgo erleben. Rund 150 Angebote hatten die sieben Fachbereiche und die Verwaltung am Samstag, 9. Mai, von 10 bis 16 Uhr auf die Beine gestellt. Eine sportliche Herausforderung, alles an nur einem Tag mitzunehmen. Viele Gäste pickten sich daher gezielt einzelne Programmpunkte heraus.

Fabio Kortekamp, ausgebildeter Zerspanungsmechaniker aus Lemgo, war eigens gekommen, um sich über ein Maschinenbaustudium zu informieren: „Nach drei Jahren Ausbildung und zwei Jahren Berufserfahrung möchte ich noch weiterkommen und tiefer ins Metier einsteigen. Den Ausbilderschein habe ich auch schon.“

Seine Freundin Lara Grote unterstützte ihn bei der Suche nach einem passenden Studienangebot in der Region. „Und so sind wir auf den Tag der offenen Tür der TH OWL gestoßen – deshalb sind wir hier“, ergänzte sie. Ihren Besuch nutzten sie, um mit Studierenden und Professoren direkt ins Gespräch zu kommen. Von zwei Mitarbeitern des Fachbereichs Produktion und Technik, Marco-Pascale Straube und Roman Pauls, gab es gleich noch ein Andenken: einen frisch gefrästen und gravierten Stiftehalter sowie eine CNC-gefertigte Schachfigur.

Beim Fachbereich Landwirtschaft, Lebensmittel und Gesundheit ging es unter anderem um die Wurst. Alexander Ern zeigte den Gästen, warum Analyse- und Messmethoden für Lebensmittel wichtig sind. Die „Gummibärchenpresse“ und die „Würstchenguillotine“ untersuchen beispielsweise Bissfestigkeit und Knackigkeit verschiedener Produkte. „Wenn sich beim Lieblingsprodukt etwas verändert, wechseln Verbraucherinnen und Verbraucher mitunter“, erklärte Ern. „Und das wollen die Hersteller natürlich nicht.“

Gezielt zur Studienorientierung angereist war der 17-jährige Finn Hillebrand aus Marsberg im Sauerland. Besonders interessiert verfolgte er die Einblicke in die Lebensmitteltechnologie. Professor Dr. Matthias Upmann erklärte ihm die Technologie proteinbasierter Lebensmittel und aktuelle Forschungsansätze rund um alternative Fleischprodukte. Finn fand die Themen spannend, ist sich aber noch nicht sicher, ob er später selbst in die Fleischforschung gehen möchte. Die praxisnahe Ausbildung und die vielfältigen Berufsperspektiven hinterließen dennoch Eindruck.

Die Stimmung auf dem Campus war familiär, offen und herzlich. „Auch als Laie versteht man hier alles“, war mehrfach zu hören. Viele Besucher:innen kamen nicht zum ersten Mal zum Tag der offenen Tür. Einige nutzten die Gelegenheit, Angebote nachzuholen, für die beim vorherigen Besuch die Zeit gefehlt hatte – etwa das „RoboRangeln“ des Fachbereichs Informatik und Automation, das erneut zahlreiche Gäste anzog.

Für Burghart Linne aus Hameln wurde der Besuch zu einer kleinen Zeitreise. Bereits 1980 studierte er Nachrichtentechnik an der heutigen TH OWL, die damals noch Fachhochschule Lippe hieß. „Ich habe hier damals viel Spaß gehabt und die familiäre Atmosphäre geliebt“, erzählte er. Sein erstes Ziel war die Mensa, um mal wieder „wie ein Studi“ zu frühstücken. Dort hatte er sich mit einem ehemaligen Kommilitonen verabredet, der inzwischen an der Hochschule lehrt. Besonders beeindruckt zeigte er sich später von der Begeisterung der heutigen Studierenden: „Zu erleben, wie sehr sie hinter ihren Projekten stehen, das steckt an. So etwas hat man heute nur noch selten.“

Als Publikumsmagnet erwies sich einmal mehr der älteste lauffähige Dieselmotor in Aktion. „Maschinist“ Christian Koch setzte das historische Aggregat in Gang – allerdings nicht mit herkömmlichem Diesel, sondern mit einem vollständig regenerativen HVO-Kraftstoff auf pflanzlicher Basis. Professor Dr. Andreas Paa erläuterte: „Damit läuft auch dieser alte Motor viel ruhiger und gleichmäßiger.“

Auch Dima Danowez aus Lage war mit seiner Familie gezielt wegen des Motors nach Lemgo gekommen. Während die Eltern die alte Technik bestaunten, hatten ihre Kinder vor allem Spaß an den gepufften Snacks aus der Lebensmitteltechnologie. Knusprige Extrudate wie Flips oder Chips entstanden dort durch das Zusammenspiel von Hitze und Wasserdampf, wie Industriemeister Axel Piepke zeigte. Im Laborgebäude nebenan erläuterten Veronika Gassenmeier und Professor Dr. Björn Frahm, wie sich aus Sägespänen und Pilzmyzel ein energiesparender Baustoff herstellen lässt.

Großer Andrang herrschte außerdem im Lernlabor TechLipp, wo Kinder allein oder mit Unterstützung ihrer Eltern Bausätze in elektronische Würfel verwandelten. Gesägt, geschmirgelt, zusammengesteckt und verdrahtet wurde mit großer Konzentration, bis der kleine Motor schließlich einen Zeiger in Bewegung setzte. „Die Kinder haben Spaß daran. Hier sind alle Plätze belegt“, stellten Lara Krafft vom Fachbereich Informatik und Automation und Julian Hamelmann vom Institut für Energieforschung fest.

Auch in Detmold gab es zahlreiche Mitmachaktionen rund um Gestaltung, Architektur und Bauen. Bei einer Green-Screen-Fotoaktion konnten die Gäste auf dem berühmten Foto „Lunch atop a Skyscraper“ aus dem New York des Jahres 1932 Platz nehmen und sich mitten unter die Bauarbeiter des Rockefeller Centers in ihrer Mittagspause versetzen lassen.

Im Atelier der Architekt:innen wurde geschindelt, gehämmert und experimentiert: Beim Schindel-Workshop standen Materialien, Verarbeitungstechniken und nachhaltige Materialkreisläufe im Mittelpunkt. An anderer Stelle warteten Lichtlabore, Modellbau, kreative Werkstätten sowie Führungen durch die Ateliers und Labore auf die Gäste.

Großes Interesse weckten auch die Angebote des Fachbereichs Medien und Kultur. Während im Freifeldraum des KreativInstitut.OWL absolute Stille erlebbar wurde, konnten Besucher:innen im „Special Audio Arts Lab“ mithilfe von VR-Brille und Kopfhörern in künstliche Klang- und Bildräume eintauchen. „Viele sagen, das Erlebnis ist traumähnlich“, erläuterte Sascha Etezazi.

Auch das Extended-Reality-Lab nebenan zog zahlreiche Gäste an. Aus Lemgo und Bad Salzuflen kamen Olaf Wallbaum und Jens Nolte, die sich die immersiven Anwendungen nicht entgehen lassen wollten. Begeistert setzte Gaming-Fan Jens die VR-Brille auf und tauchte in ein Spiel ein, in dem er Ernst von Bandel beim Bau des Hermannsdenkmals unterstützen sollte. Fasziniert verfolgte er, wie realistisch die Simulationen inzwischen wirken.

Der 56-jährige Olaf staunte vor allem darüber, wie rasant sich die technischen Möglichkeiten entwickelt haben – und zog am Ende des Tages ein klares Fazit: „Wenn ich noch mal anfangen könnte, würde ich hier an der TH OWL studieren.“

Impressionen vom Tag der offenen Tür 2026

Nicht groß. Dafür großartig. Da für Dich!

Wir sind die TH OWL!

Wer wir sind? In erster Linie interessierte Menschen. An Dingen. An anderen Dingen. Und auch an neuen Dingen. Wir nehmen die Dinge in die Hand! Neugierig? In unserem Video zeigen wir Ihnen mehr!

Die TH OWL punktet beim StudyCHECK Award 2026

Wir belegen beim StudyCHECK Award 2026 in der Kategorie „Beliebteste Hochschulen in Nordrhein-Westfalen“ den vierten Platz! Zudem sind wir im Ranking der beliebtesten Hochschulen mit 5.000 bis 15.000 Studierenden auf Platz 13 und im bundesweiten Gesamtranking aller Hochschulen und Universitäten auf Platz 24 von 113 vertreten! 

An unseren Standorten Detmold, Lemgo und Höxter sowie den Lernorten in Herford und Minden halten wir mit rund 55 Bachelor- und Masterstudiengängen ein breitgefächertes Angebot bereit. Wichtig ist die Praxisorientierung. Mehrere Studiengänge haben landes- oder bundesweite Alleinstellungsmerkmale.