Ausgezeichnete Arbeiten und Einblicke in Berufspraxis

Patrick Postert und Maren Pöttker haben den diesjährigen Carl-Möllinger-Preis erhalten. Die Ehrung fand statt im Rahmen der Alumni-Konferenz in Höxter.

Zum Start in das Wintersemester fand in Kooperation mit der Höxteraner Absolventen- und Förderervereinigung die jährliche Alumni-Konferenz  am Hochschulstandort Höxter statt. Zu Beginn wurden die Gäste aus den Kreisen der Ehemaligen, der Studierenden und der Dozentenschaft vom Vorsitzenden der Höxteraner Absolventen- und Förderervereinigung (AfV), Sven Lorenz, dem Standortsprecher, Professor Stefan Wolf, und der Vizepräsidentin für Bildung und Internationalisierung, Professorin Yvonne-Christin Bartel, begrüßt.

Carl-Möllinger-Preis 2019

Danach erfolgte die Vergabe des von der AfV ausgelobten Carl-Möllinger-Preises für herausragende Abschlussarbeiten am Hochschulstandort Höxter, der nach dem Gründer der Hochschule in Höxter im Jahr 1864, Carl Möllinger, benannt ist.

Mit dem ersten Preis in Höhe von 900 Euro wurde die Bachelorarbeit von Patrick Postert aus dem Studiengang Umweltingenieurwesen ausgezeichnet, in der er sich mit der Bewertung des EU-Emissionshandelssystems (EU-ETS) als Instrument zur Umsetzung der Weltklimaschutzziele innerhalb der Europäischen Union befasst hat.

Der zweite, mit 600 Euro dotierte Preis wurde der Bachelorarbeit von Maren Pöttker aus dem Studiengang Angewandte Informatik zuerkannt. Sie hat einen Algorithmus entwickelt, mit dem sich Transportwege im ländlichen Raum festlegen und optimieren lassen.

Berichte aus dem Berufsleben

Die Beiträge der Alumni, die von Professor Joachim Fettig zusammengestellt worden waren, machten deutlich, wie vielfältig die Tätigkeiten sein können, die sich durch eine Ausbildung am Hochschulstandort Höxter eröffnen. Zunächst berichtete Jantje Kühnert als Mitarbeiterin des Energiedienstleisters EWE in Oldenburg über die Wärmeversorgung von städtischen Gebäuden im Rahmen von Contracting-Verträgen. Dann ging Sebastian Moock auf die Betreuung der IT-Infrastruktur bei der Firma Arvato in Gütersloh ein. Nach einer Pause, die zum intensiven Austausch genutzt wurde, stellte Sebastian Kemper aus Velbert Aufbereitungstechnologien für Bauschutt vor, mit denen möglichst viele Sekundärrohstoffe gewonnen werden können. Danach war mit Justin Kirchhoff ein Absolvent der Landschaftsarchitektur an der Reihe, der beim Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz tätig ist. Er berichtete über Projekte zur Renaturierung von Fließgewässern. Abschließend beschrieb Guido Bruhn Betriebserfahrungen mit dem Einsatz von granulierter Aktivkohle, der sogenannten vierten Reinigungsstufe, beim Abwasserverband „Obere Lutter“ in Gütersloh. Alle Vorträge wurden lebhaft diskutiert und gaben den Studierenden Anregungen für die Planung ihres eigenen beruflichen Werdegangs.

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