Danke! Die Hochschulgesellschaft der TH OWL kann zahlreichen Studierenden helfen

Viele Studierende haben durch die Corona-Krise finanzielle Schwierigkeiten, weil sie ihren Nebenjob verloren haben. Die Hochschulgesellschaft der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe (TH OWL) hat einen Hilfsfonds für Studierende ins Leben gerufen und konnte inzwischen vielen Studierenden helfen. Die Frist, um einen Antrag zu stellen, wurde auf den 31. Mai verlängert.

Alexander Heinrich studiert Wirtschaftsingenieurwesen an der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe. Um Bücher, Essen und Miete zu finanzieren, arbeitet er normalerweise im Nebenjob als Servicekraft bei den Spielen von Arminia Bielefeld und dem SC Paderborn. Das ist momentan gestrichen, weil es keine Bundesligaspiele gibt. Für Alexander Heinrich ein großes Problem, denn er ist auf das Geld angewiesen.

Die Hochschulgesellschaft der TH OWL konnte ihm und vielen anderen mit ihrem Hilfsfonds helfen. „Ich war total froh, als ich auf der Homepage gelesen habe, dass es den Hilfsfonds gibt und habe mich sofort gemeldet. Die 350 Euro helfen mir schon mal, einen Monat zu überbrücken.“

Auch Constanze Glotzbach hat einmalig 350 Euro von der Hochschulgesellschaft bekommen. Sie studiert Innenarchitektur an der TH OWL. „Kommilitonen haben mich auf den Hilfsfonds aufmerksam gemacht. Vielen Dank an die Hochschulgesellschaft, ich hatte wenige Tage nach meinem Antrag das Geld, das hat mich erstmal gerettet.“

Prof. Andreas Niegel, Vorstandsvorsitzender der Hochschulgesellschaft der TH OWL, ist glücklich, auf diese Weise helfen zu können: „Wir haben inzwischen über hundert Anträge bekommen. Über die Hälfte sind inzwischen genehmigt oder werden bearbeitet.“

Etwa zwei Drittel der Studierenden der TH OWL arbeiten neben dem Studium. Viele Neben- und Aushilfsjobs sind durch die Corona-Krise weggefallen. Kellnern in der Kneipe, als Aushilfskraft im Geschäft jobben, das ging wochenlang nicht. Gleichzeitig können Arbeitgeber für Minijobber mit 450-Euro-Job kein Kurzarbeitergeld beantragen.

Pascal Tchouanhouo hat bis zur Corona-Krise in einer Lagerhalle Kartons gepackt. Er studiert Produktionstechnik an der TH OWL. Von einem Tag auf den anderen hat er seinen Nebenjob verloren, weil das Unternehmen nicht mehr genug Aufträge hatte. „Das Geld von der Hochschulgesellschaft war eine große Hilfe für mich, weil ich damit überhaupt meine Krankenversicherung bezahlen konnte.“

Studierende der TH OWL können eine Summe von 350 Euro pro Person beantragen, wenn sie nachweisen, dass sie durch die Corona-Maßnahmen ihre Einkommensquelle verloren haben. Eine Kommission aus zwei Vertretern der Hochschulgesellschaft und einem Mitglied der Studierenden-Vertretungen entscheidet über die Anträge.

Prof. Andreas Niegel, Vorstandsvorsitzender der Hochschulgesellschaft der TH OWL: „Ich bin sehr froh, dass wir den Studierenden schnell helfen können. Mein großer Dank gilt dem Vorsitzenden des Asta der TH OWL, Marc Blomeyer, der gemeinsam mit uns über die Anträge entscheidet, und den Spendern, ohne die das alles nicht möglich wäre.“

Aufgrund der großen Nachfrage und den andauernden Einschränkungen durch die Corona-Krise hat die Hochschulgesellschaft die Frist für Anträge bis zum 31. Mai verlängert.

Wer junge Menschen in der aktuellen Notlage unterstützen möchte kann entweder Mitglied in der Hochschulgesellschaft werden oder für den Hilfsfonds spenden:

Sparkasse Lemgo

IBAN: DE80 4825 0110 0000 0755 56

Verwendungszweck: „Hilfsfonds für Studierende“

Wenn Sie eine Spendenquittung brauchen, geben Sie bitte im Verwendungszweck auch Ihre aktuelle Adresse an.

Die Hochschulgesellschaft ist sowohl für Studierende als auch für Spender per Mail unter info(at)hg-owl-ev.de zu erreichen.

Informationen zum Hilfsfonds für Studierende und die Antragsformulare gibt es auf der Homepage der Hochschulgesellschaft www.hg-owl-ev.de/start.