Detmolder bei Schüco-Symposium ausgezeichnet

„Zukunft der Arbeit im digitalen Zeitalter“ – unter diesem Thema kamen über 200 Interessierte zum Schüco-Symposium in Bielefeld zusammen, darunter Studierende, Forschende, Lehrende sowie Vertreter aus Wirtschaft und Politik. Kontrovers diskutiert wurden dabei Themen wie Künstliche Intelligenz, Digitalisierung, Innovationen oder Bauen 4.0.

„Zukunft der Arbeit im digitalen Zeitalter“ – unter diesem Thema kamen über 200 Interessierte zum Schüco-Symposium in Bielefeld zusammen, darunter Studierende, Forschende, Lehrende sowie Vertreter aus Wirtschaft und Politik. Kontrovers diskutiert wurden dabei Themen wie Künstliche Intelligenz, Digitalisierung, Innovationen oder Bauen 4.0.

In diesem Rahmen stellten auch Detmolder Master-Studierende erfolgreich ihr Zukunfts-Konzept für den Ballungsraum Lagos/Nigeria vor. Dieses war in einer Projektwoche für 65 neue Masterstudierende der Architektur, Innenarchitektur und des Bauingenieurwesens entstanden, die bereits Ende September zum Thema „Arbeitswelten der Zukunft“ an der Hochschule OWL in Detmold stattgefunden hatte. Bei dem interdisziplinären, international besetzen Workshop ging es darum, für das Jahr 2050 Visionen und Konzepte zu erstellen. Dabei standen fünf Ballungsräume im Vordergrund: Mumbai, Lagos, Bogotà, Berlin und OWL.

Den Pitch gewann damals unter zehn kreativen Konzepten eine Studierenden-Gruppe, die das Thema anhand der Stadt Lagos bearbeitet hatte. Im Gewinnerteam: Yara Menen Fischer, Marisa Spieker, Ahmad Issa, Melanie Ramsay, Dogancan Yilmaz, Juliet Gehring und Wiebke Strathmann. Stellvertretend für die Gruppe stellte jetzt beim Schüco-Symposium Ahmad Issa die Arbeit vor mit Unterstützung von Ricarda Jacobi von der Campusagentur der Hochschule OWL und gemeinsam mit dem Institut für Wissenschaftsdialog Hauptorganisatorin der Workshopwoche sowie Professor Daniel Arztmann (ebenfalls Hochschule OWL). Mit Erfolg, wie sich zeigte: Auch den von Schüco öffentlich ausgeschriebenen Studierendenwettbewerb konnte die Lagos-Gruppe für sich entscheiden.

Das Konzept der Gruppe konzentriert sich hierbei auf die Fragestellung, wie sich die Arbeitsumgebung und das Tätigkeitsfeld ändert, wenn viele der derzeit von den Bewohnern ausgeübten Tätigkeiten automatisiert durch Maschinen und Drohnen bewerkstelligt werden und wie sich die Lebens- und Arbeitsumgebung wandelt, wenn eine direkte Verbindung zur virtuellen Welt hergestellt werden kann. Die Studierenden entwickelten eine organische Architektur, speziell auf die Umgebung des auf Wasser gebauten Slums ausgerichtet, die auf Knotenpunkte basiert, über die die Menschen auch außerhalb der virtuellen Umgebung sich vernetzen und interagieren können.

„Wir wissen nicht genau, was kommt, aber wir können es gestalten“, sagte Arztmann abschließend zum Thema Arbeitswelten der Zukunft.