Erfolgreicher Auftritt auf der Hannover Messe

Ein Roboter spart Arbeit, verbraucht aber Energie. Deshalb ist die Frage, wie kann man Roboter energiesparend einsetzen, das Thema für die Industrieproduktion. Das Forschungsprojekt DC-INDUSTRIE hat auf der Hannover Messe ein Konzept präsentiert, wie man mit Gleichspannungsnetzen die Energieeffizienz einer Produktionsanlage erhöhen kann. Zwei grünlackierte KUKA-Roboter haben anschaulich gezeigt, wie groß der Einspareffekt durch direkten Energieaustausch ist.

Das Forschungsprojekt DC-INDUSTRIE hat sich binnen kurzer Zeit zu einem Leuchtturm-Projekt der deutschen Elektrotechnik entwickelt. Ziel von DC-INDUSTRIE ist es, die industrielle Produktion branchenübergreifend energieeffizienter zu gestalten. Das Institut für Energieforschung (iFE) der Technischen Hochschule OWL ist maßgeblich an der Organisation des Forschungsprojektes DC-INDUSTRIE beteiligt. Holger Borcherding, Professor am iFE, ist einer der Initiatoren und wissenschaftlicher Leiter des Projekts. Gefördert wird das Projekt durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und betreut durch den Projektträger Jülich.

Auf dem DC-INDUSTRIE-Messestand in Halle 12 der Hannover Messe konnten sich in der vergangenen Woche Besucher und Delegationen aus Politik, Wirtschaft und Fachpresse über den aktuellen Stand der Arbeit informieren. Das iFE und 14 Partner haben dafür unter der Regie des ZVEI seit Mitte 2018 ein Standkonzept erarbeitet, das den Nutzen von Gleichspannungsnetzen anhand von Animationen, Beschreibungen und Filmen darstellt. Die Besucher konnten sich anschauen, wie sich Speicher sinnvoll nutzen lassen und wie man Solarenergie für die Modellanlagen nutzen kann.

Am Forschungsprojekt DC-INDUSTRIE arbeiten seit 2016 insgesamt 15 Verbundpartner: Siemens, Bauer Gear Motor, Baumüller, Bosch Rexroth, Daimler, Danfoss, Eaton, KHS, Lenze, LTI Motion, Weidmüller, Fraunhofer IISB, Fraunhofer IPA, Institut für Energieforschung der TH OWL, Universität Stuttgart

Hinzu kommen elf assoziierte Partner: ABB Stotz-Kontakt, E-T-A Elektronische Apparate, Harting, Homag  Group, Jean Müller  GmbH Elektrotechnische  Fabrik, Leoni Special Cables, Phoenix Contact, SEW-PowerSystems, U.I. Lapp, Yaskawa und der Zentralverband Elektrotechnik und Elektroindustrie (ZVEI)

Weitere Informationen gibt es auf den Webseiten des Projekts und auf den Seiten des iFE.