Fachbereiche Maschinenbau und Mechatronik und Produktions- und Holztechnik wachsen enger zusammen

Die Studierenden der Fachbereiche Maschinenbau und Mechatronik und Produktions- und Holztechnik profitieren künftig bei der Wahl ihrer Lehrveranstaltungen von mehr Möglichkeiten: Professorin Petra Meier und Professor Reinhard Grell, die Dekane der beiden Fachbereiche, haben in einer Vereinbarung erklärt, dass sie eng miteinander kooperieren und die begonnenen Arbeitsprozesse und Kooperationsansätze gemeinsam fortsetzen wollen.

Durch die Neugründung des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften im Januar 2019 hat sich der Fachbereich Produktion und Wirtschaft in Hinblick auf seine wissenschaftliche Forschungs- und Lehrtätigkeit neu ausgerichtet. Dies zeigt sich auch in dem neuen Namen „Produktions- und Holztechnik“, der zudem die Alleinstellung des Studienganges Holztechnik in Nordrhein-Westfalen sowie im gesamten norddeutschen Raum verdeutlicht.

„Durch die Kooperation der beiden Fachbereiche Maschinenbau und Mechatronik und Produktions- und Holztechnik wachsen diese enger zusammen, wodurch auch die Studierenden einen Mehrwert haben“, freut sich TH-Präsident Professor Jürgen Krahl. „Die wissenschaftlichen Forschungs- und Lehrtätigkeiten beider Fachbereiche weisen schon jetzt Überschneidungen auf, die in der Zukunft vertieft und intensiviert werden sollen.“

In ihrer Zusammenarbeit möchten die Fachbereiche gemeinsame Lehrveranstaltungen umsetzen, insbesondere in den Grundlagenmodulen, um Synergien zu nutzen und damit zu Gunsten beider Fachbereiche Kapazitäten für weitere Schwerpunkte zu schaffen. Durch die gegenseitige Anerkennung der Wahlpflichtfächer und die Entwicklung eines gemeinsamen Wahlpflichtfächer-Katalogs profitieren vor allem die Studierenden beider Fachbereiche, da sie künftig vielfältigere Vertiefungsmöglichkeiten in ihrem Studium haben. Darüber hinaus stehen die Entwicklung und der Aufbau von zunächst einem gemeinsamen Studiengang auf dem Programm. Dadurch soll die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen den Fachbereichen sowie die sichtbare Vernetzung beider Fachbereiche in der Technischen Hochschule OWL gesteigert werden. Sie streben außerdem eine gemeinsame fachbereichsübergreifende Berufungsstrategie für neue Professorinnen und Professoren an, um fachliche Doppelbesetzungen zu vermeiden und hierdurch in beiden Fachbereichen neue Themenfelder besetzen zu können.

„Die Vereinbarung zwischen den Fachbereichen Maschinenbau und Mechatronik sowie Produktions- und Holztechnik ist von großer Bedeutung für die Profilierung der Studiengänge und Fachbereiche. Beide Fachbereiche bleiben selbständig und sind somit mit ihrer Profilschärfe für alle sichtbar“, so Professor Reinhard Grell. Professorin Petra Meier ergänzt: „Wir freuen uns auf die gemeinsame Arbeit und die Entwicklung eines fachbereichsübergreifenden Studiengangs.“