Hochschule OWL erfolgreich im Professorinnenprogramm III des Bundes

Die Hochschule OWL ist eine von 31 Fachhochschulen bundesweit, deren gleichstellungspolitische Strukturen und Maßnahmen im „Professorinnenprogramm III“ des Bundes und der Länder positiv bewertet wurden. Bund und Länder fördern mit dem Programm Berufungen von Frauen auf unbefristete W2- und W3-Professuren.

Die Hochschule OWL ist eine von 31 Fachhochschulen bundesweit, deren gleichstellungspolitische Strukturen und Maßnahmen im „Professorinnenprogramm III“ des Bundes und der Länder positiv bewertet wurden. Bund und Länder fördern mit dem Programm Berufungen von Frauen auf unbefristete W2- und W3-Professuren.

Die Hochschule OWL überzeugte mit ihrem Konzept und hat sich erneut für das Professorenprogramm qualifiziert. Die Ergebnisse wurden nun von der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) von Bund und Ländern bekannt gegeben. Das Programm soll den Anteil von Professorinnen an den deutschen Hochschulen steigern und die Gleichstellung fördern. „Wir freuen uns darauf, mit der Teilnahme am Professorinnenprogramm III an unsere bisherigen Erfolge anknüpfen zu können.“, so Dr.‘in Meike Seidel-Kehde, Gleichstellungsbeauftragte der Hochschule OWL. Die Hochschule OWL hat jetzt die Möglichkeit, bis zu drei Professorinnen neu zu berufen. Diese drei unbefristeten Professorinnenstellen können in den ersten fünf Jahren jeweils über eine Anschubfinanzierung von bis zu 165.000 Euro jährlich gefördert werden. Bereits 2014 war die Hochschule OWL mit ihrer Konzeption erfolgreich und nimmt seitdem am Professorinnenprogramm II teil, das noch bis August 2019 läuft. 

In der Dokumentation der Umsetzung des Gleichstellungskonzepts 2013 sowie dessen Weiterentwicklung als Gleichstellungskonzept 2018, das maßgeblicher Teil des ersten Antragsschritts war, werden vielfältige Maßnahmen zur Erhöhung der Anteile von Frauen in wissenschaftlichen Spitzenpositionen, zur Karriere- und Personalentwicklung für Nachwuchswissenschaftlerinnen und zur Akquirierung von Studentinnen in Fächern, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, beschrieben. Enthalten sind auch Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Studium oder Beruf und Familie. An der Hochschule OWL legen derzeit rund 6.750 Studierende den Grundstein ihrer Karriere, 2691 von ihnen sind weiblich. Von den 173 Professuren sind 35 durch Frauen besetzt.

Das Professorinnenprogramm des BMBF

An der ersten Ausschreibungsrunde zum dritten Teil des Professorinnenprogramms beteiligten sich 111 Hochschulen aus allen 16 Bundesländern. 86 Anträge waren erfolgreich. Diese Hochschulen können nun im Rahmen des Programms maximal drei (zehn Hochschulen können sogar maximal vier) Professorinnen berufen, deren unbefristete W2- oder W3-Stellen in den ersten fünf Jahren jeweils über eine Anschubfinanzierung von bis zu 165.000 Euro jährlich gefördert werden können. Im Fall der Förderung von Erstberufungen von Frauen auf Regelprofessuren muss die Hochschule die durch die Förderung frei werdenden sowie weitere Mittel in angemessener Höhe für gleichstellungsfördernde Maßnahmen einsetzen.  Im Rahmen des Programms konnten bereits über 500 Professorinnen berufen werden. Für die erste und zweite Phase stellten Bund und Länder jeweils 150 Millionen Euro zur Verfügung. Für die dritte Phase wurden die Fördermittel auf 200 Mio. Euro erhöht.